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DataTrace FAQ Häufig gestellte Fragen zu DataTrace

DataTrace® - Häufig gestellte Fragen

 

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Allgemeine Fragen

Tipps zum Auslesen von Daten aus Datenloggern

Ab und zu kann beim Auslesen eines DataTrace Datenloggers die Kommunikation zwischen Logger und Schnittstelle aus einer Reihe von Gründen unterbrochen werden.

Obwohl dies selten vorkommt, kann der Anwender meist in wenigen einfachen Schritten die Kommunikation wiederherstellen, ohne dass Datenerfassung oder -aufzeichnung beeinträchtigt werden.

Wenn der Logger, den Sie mit Hilfe der DataTrace (DT) Pro Software auslesen, nicht mit der Schnittstelle kommuniziert, folgen Sie bitte den Anweisungen in der Liste der Reihe nach bis die Kommunikation wieder hergestellt ist.

  1. Rotieren Sie den Logger im Interface und versuchen Sie es erneut; diese Bewegung formt eine neue Kontaktstelle, und die Kommunikation ist meistens sofort wieder hergestellt.
  2. Beenden Sie die DT Pro Software, ziehen Sie den USB Stecker, stecken Sie ihn erneut ein und starten Sie die Software. Der USB Datenbus kann manchmal die Verbindung verlieren, und ein erneuter Verbindungsaufbau beseitigt das Problem.
  3. Verwenden Sie einen anderen USB-Anschluss an Ihrem PC. Wie in Punkt 2 kann ein anderer USB Anschluss hier den Fehler beseitigen indem die Verbindung neu aufgebaut und der Treiber neu geladen wird.
  4. Starten Sie den Computer neu. Dies sollte nur in Extremfällen notwendig sein, wenn der Treiber gar nicht mehr antwortet.

Sollte keine dieser Maßnahmen zum Ziel führen, kann es sein, dass die Batterie des Datenloggers nicht mehr genügend Kapazität für einen erfolgreichen Verbindungsaufbau mit dem PC hat. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, das Batteriefach zu öffnen und die Batterie auszutauschen  (vergessen Sie bitte nicht, auch gleich den Dichtring zu ersetzen).

Sollte danach noch immer keine Kommunikation möglich sein, empfehlen wir, dass ein qualifizierter Servicetechniker den Grund für dieses Problem feststellt. Sie können dies direkt mit CiK Solutions vereinbaren.

Wie kann ich die Batterie-Restlebensdauer meines Loggers bestimmen?

Die Lebensdauer von Batterien ist nur sehr schwer zu bestimmen, und auch nicht sehr genau. Sie variiert von Batterie zu Batterie, selbst innerhalb der gleichen Modellreihe. Batterielebensdauer wird nach unseren Erfahrungen hauptsächlich von folgenden drei anwendungsbedingten Faktoren beeinflusst:

  1. Wie häufig wird der Logger verwendet
  2. Welchen Temperaturextremen wird der Logger ausgesetzt und wie lange
  3. Welches Messintervall wird verwendet

Unsere langjährigen Erfahrungen mit den Standardtemperaturbatterien (hauptsächlich in Micropack, Flatpack und FRB Loggern) zeigen, dass Anwender im allgemeinen mit zwischen 9 und 12 Monaten Laufzeit ihrer Batterien rechnen können. Das kann natürlich variieren, ist aber eine realistische Abschätzung. Diese deckt sich auch mit unseren fortlaufenden, hausinternen Tests, die wir in unserem eigenen Sterilisator durchführen.

Ein Drucklogger verbraucht in etwa die doppelte Energiemenge wie ein Temperaturlogger, ein Feuchtelogger liegt etwa in der Mitte dieser beiden Extreme.

MPIII Logger besitzen eine wesentlich kleinere Batterie mit einer kürzeren Lebenserwartung. Unsere anfänglichen Tests haben ergeben, dass MPIII Logger eine Batterielebensdauer von etwa 2 bis 3 Monaten haben, mit den gleichen Einschränkungen wie oben beschrieben. MPIII Logger haben jedoch eine Batterie-Restanzeige, die die zu erwartende Restlaufzeit während Loggerprogrammierung oder -test anzeigt.

Gibt es negative Effekte, wenn ein Logger außerhalb seines angegebenen Betriebsbereichs eingesetzt wird?

Einsatz außerhalb der angegebenen Betriebsbedingungen kann einen Logger auf mehrere Arten beeinflussen. Batterie und Elektronikbauteile können übergebührlich beansprucht werden und dabei Änderungen in Genauigkeit oder Stabilität verursachen und sogar zum Totalausfall führen. Dies wird um so schlimmer, je weiter außerhalb der Bereiche der Logger benutzt wird. Manche dieser Änderungen kehren sich wieder um wenn der Logger Normalbedingungen ausgesetzt ist, andere können den Logger jedoch permanent und irreparabel beschädigen.

Warum kommt ein Logger, den ich zur Reparatur eingeschickt habe, mit einer anderen Seriennummer zurück?

MPIII Logger werden mit einer neuen Seriennummer zurückgeschickt wenn der MPIII Fühler beschädigt ist oder ersetzt werden muss. Bei MPIII Loggern ist der Fühler fester Bestandteil des Gehäuses. Die Seriennummer wird vor dem Zusammenbau auf das Gehäuse lasergraviert. Wenn ein Fühler im Zuge des Service ersetzt werden muss, wird ein neues Gehäuse verwendet (mit neuer Seriennummer).

Kann ich ein Quecksilberthermometer für die Verifikation meines Loggers benutzen?

Die beste Art ein Glasthermometer als akkurates Messinstrument zu benutzen ist:

  1. es nur in gut gerührten Flüssigkeiten zu verwenden
  2. es nur in der vorgegebenen Eintauchtiefe zu benutzen
  3. es nicht bei Temperaturen zu benutzen, die stark von der Raumtemperatur abweichen.

Quecksilber- und Glassthermometer können sehr genau sein, wenn sie in den für sie vorgegebenen Situationen und Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Viele Glassthermometer sind für Komplett-Eintauchen konzipiert, müssen also komplett in das Medium eingetaucht werden um ihre angegebene Genauigkeit zu erfüllen, und oft ist es hier Luft. Diese Thermometer sind im allgemeinen für Umgebungsmessungen geeignet, jedoch nicht für Eintauchen in Flüssigkeiten.

Es gibt Flüssigkeits-Glassthermometer die für Eintauchen in Flüssigkeiten geeignet und auch kalibriert sind. Bei diesen Geräten ist jedoch auf die Eintauchtiefe ganz besonders zu achten. Wie oben schon erwähnt haben alle diese Geräte eine angegebene Eintauchtiefe, bei dem die über das Messröhrchen abgeleitete oder zugeführte Umgebungsenergie keinen nennenswerten Einfluss auf die Messspitze hat. Nichtbeachtung dieser Vorgabe kann beträchtliche Ungenauigkeiten in der Messung hervorrufen.

Je größer der Unterschied zwischen Umgebungstemperatur und zu messender Temperatur ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Fehler einschleichen, die ihren Ursprung in eingesetzten Prozessen oder Gerätschaften haben.

Welche Batterien benötige ich für meine DataTrace Geräte?

Welche Batterien Sie benötigen hängt hauptsächlich von den eingesetzten Gerätetypen ab. Mit Ausnahme des non-MPIII Interface, in dem eine 9V Blockbatterie benutzt wird, werden in Loggern keine handelsüblichen Batterien eingesetzt. In MPIII Loggern werden Lithium-Graphitfluorid-Batterien verwendet, in allen anderen Typen werden Lithium-Thionylchlorid-Batterien eingesetzt, jeweils speziell für den Einsatz in DataTrace Loggern konzipiert. Diese Batterien und auch etwaiges benötigtes Zubehör für den Batterietausch im Feld sind von DataTrace erhältlich.

Kann ich einen Aufkleber am Gerät befestigen oder den Logger beschriften?

Einige Kunden möchten sicherlich individuelle Typenschilder an ihren Loggern anbringen. In einigen Situation werden diese als visuelle Identifikation für Mapping ID's in Validierungsprozessen genutzt, in anderen zur Inventaridentifikation.

DataTrace empfiehlt aus mehreren Gründen keine Aufkleber auf den Loggern anzubringen.

  1. Ein Aufkleber kann die Kommunikation eines Loggers beeinträchtigen.
  2. Wenn ein Logger zum Service eingeschickt wird, werden Aufkleber durch die eingesetzten Gerätschaften beschädigt oder gar zerstört.
  3. Ein Aufkleber oder der verwendete Klebstoff kann das Silikonöl der DataTrace Kalibrierbäder verunreinigen.

Markierungen die mit einem Permanentmarker angebracht werden sind zwar hilfreich, aber nur begrenzt möglich. Es sollte auch beachtet werden, dass die Tinte den zu messenden Prozess kontaminieren kann.

Eine erprobte Alternative ist das Elektroätzen. Es ist sicher, sauber und beeinflusst weder Kommunikation noch die in der Fabrik eingesetzten Testgeräte. Dieses Verfahren wird seit Jahren von DataTrace eingesetzt.

Ich habe soeben mein MPIII Interface angeschlossen, aber es funktioniert nicht - was habe ich falsch gemacht?

Das MPIII Interface bezieht seine Energieversorgung aus der seriellen Schnittstelle des PCs. Da die optischen Wandler kurzzeitig mehr Energie benötigen als die Schnittstelle liefern kann, speichert das Interface Energie in Kondensatoren mit großer Kapazität. Die Kapazität dieser Kondensatoren erreicht 2 Farad und ist um ein vielfaches größer als in handelsüblichen Kondensatoren. Im Gegensatz zu Batterien können Kondensatoren unbegrenzt ge- und entladen werden, und müssen deshalb nicht ausgewechselt werden. Ihr Ladestrom muss jedoch ähnlich wie in Batterien begrenzt werden, weshalb es eine Zeit dauern kann bis sie auf normale Betriebsspannung aufgeladen sind. Normalerweise ist das Interface beim Versand komplett geladen.

Das Interface wird aufgeladen sobald es an den PC angeschlossen und die DTW Software gestartet ist. Sind die Kondensatoren voll geladen, verlieren sie nur wenig Energie, und das Interface kann normalerweise sofort verwendet werden. Diese Ladung kann jedoch im Lauf der Zeit durch die auftretenden Verlustströme soweit reduziert sein, dass das Interface zunächst nicht funktioniert wenn es zum ersten Mal in die serielle Schnittstelle eingesteckt wird. Wenn man dann etwa 2 Minuten mit eingestecktem Interface und aktivierter DTW Software wartet, ist das Interface voll geladen und kann eingesetzt werden. Selbst wenn die Kondensatoren komplett entladen sind, dauert es nur etwa 15 Minuten bis das Interface einsatzfähig ist.

Ein komplett aufgeladenes Interface kann für mehrere Wochen aufbewahrt werden bevor die Ladung so weit abgesunken ist dass es beim Anschließen an den PC nicht sofort funktioniert. Dies ist jedoch von Gerät zu Gerät verschieden.

Wie genau ist die interne Uhr des Loggers und wie wird das in der Produktion überprüft?

Der Logger hat keine eigene interne Uhr sondern einen Schwingkreis, der auf einem hochgenauen Oszillator aufgebaut ist (etwa 0.03 % Abweichung). Wie alle Schwingkreise wird auch dieser von hohen Temperaturen beeinflusst. Für den Schwingkreis in den Loggern ist dies jedoch nicht maßgeblich. Selbst im Extremfall - wenn ein Logger bei +150 °C für 24 Stunden eingesetzt wird - würde die Zeitabweichung weniger als 30 Sekunden betragen.

Diese Genauigkeit wird im Zug der Kalibrierung für jeden Logger überprüft.

Zunächst wird der Logger am gleichen PC programmiert welcher auch für den Betrieb des Kalibrierbads und der Messwertaufzeichnung zuständig ist. Der Logger wird dann in das Bad eingebracht und der PC sendet die notwendigen Instruktionen um das Bad eine vorbestimmte Zieltemperatur erreichen zu lassen. Sobald die Kontrollsoftware des Bads feststellt dass die Badtemperatur am vorgegebenen Wert stabilisiert ist, werden Messwerte mit dem Referenzthermometer aufgezeichnet. Nachdem diese aufgezeichnet sind, wird das Bad automatisch auf eine neue Temperatur programmiert.

Dieser Prozess wiederholt sich in Schritten von 5 °C über den gesamten Messbereich des Loggers. Wenn alle während des Kalibriervorgangs aufgezeichneten Referenztemperaturen komplett sind, wird der Logger aus dem Bad entfernt, gesäubert und die Daten werden ausgelesen.

Diese Referenzdaten bestehen jeweils aus den Temperaturdaten die an jedem stabilen Testpunkt aufgezeichnet wurden und dem exakten Zeitpunkt zu dem sie aufgezeichnet wurden. Sie werden mit den vom Logger aufgezeichneten Daten Punkt für Punkt verglichen. Wenn die aufgezeichneten Daten nicht zeitgenau sind, kann die Loggerkalibrierung oder der Kalibriertest nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Selbst wenn der Logger die korrekte Temperatur aufzeichnet, würde eine Abweichung von wenigen Sekunden in diesem 7 bis 9 Stunden dauernden Prozess verursachen, dass eine inkorrekte Referenztemperatur mit der Loggertemperatur verglichen wird, und die Kalibrierung des Loggers würde fehlschlagen.

Gibt es einen Test, den ich selbst machen kann, um herauszufinden, ob eine Ersatzbatterie korrekt konditioniert ist?

Wenn der Prozess zur Konditionierung der Ersatzbatterie genau nach Anleitung durchgeführt wurde, ist die Batterie korrekt konditioniert. Folgende Methode wurde von unserer Qualitätssicherung vorgeschlagen, wenn der Konditionierungsprozess überwacht werden soll:

Verbinden Sie ein digitales Spannungsmessgerät mit den Batterieanschlussdrähten und schließen Sie dann den Entpassivierungswiderstand an. Sie werden einen Abfall der Spannung feststellen, da der durch die Passivierungsschicht bedingte hohe Innenwiderstand der Batterie einen hohen Stromfluss verhindert. Direkt nach dem Anschließen des Widerstands kann dies oft bis zu 0,5 V betragen. Während der nächsten Minuten können Sie beobachten, wie die Spannung langsam wieder zunimmt, da die Passivierungsschicht abgebaut wird und damit der Innenwiderstand abnimmt. Für die (rechteckigen) Standardbatterien sollte die Spannung nach 3 bis 5 Minuten 2,4 V oder mehr erreicht haben. Die (runden) Tieftemperaturbatterien benötigen gewöhnlich etwas weniger Zeit. Sobald die Spannung auf über 2,4 V steigt, entfernen Sie bitte den Entpassivierungswiderstand. Wenn das Erreichen der angegebenen 2,4 V länger als 5 Minuten dauert, ist die Batterie beschädigt und darf nicht verwendet werden.

Nach dem Entfernen des Entpassivierungswiderstands steigt die Spannung sofort, es wird jedoch noch einige Minuten dauern bevor die Spannung ihren Nominalwert für eine neue Batterie erreicht, etwa 3,68 V bis 3,70 V für Standardbatterien und 3,85 bis 3,90V für Tieftemperaturbatterien. Die Batterien können jetzt in den Logger eingebaut werden, auch wenn diese Nominalwerte noch nicht erreicht sind, da der Logger bereits ab einer Spannung von 2,4 bis 2,5 V korrekt arbeitet. Nach Einsetzen einer neuen Batterie sollten Sie aber in jedem Fall die "Logger Testen" Funktion der Software laufen lassen. Direkt nach dem Einsetzen der Batterie befindet sich der Logger nämlich in einem hohen Energieverbrauchszustand. Erst wenn der Logger programmiert und ausgelesen wird (genau das wird von der Testfunktion durchgeführt), schaltet er auf ein niedriges Verbrauchsniveau und benutzt nur wenig Energie bis zum nächsten Einsatz.

Bei Mesa werden folgende Akzeptanzkriterien verwendet: Eine Batterie muss 3,5 V oder mehr an einem 1500 Ohm Lastwiderstand liefern, damit sie als "gut" eingestuft wird. Die Messung sollte etwa 15 Sekunden nach Anschließen der Last erfolgen. Wenn die Spannung beim Anschließen sinkt, dann jedoch gleich wieder anfängt zu steigen, ist die Batterie passiviert. Der Umfang dieses Sprungs ist von der Stärke der Passivierung abhängig. Sinkt die Spannung jedoch stetig beim Anschluss des Lastwiderstands, ist die Batterie nicht passiviert.

Sind MESA Laboratories ISO zertifiziert?

Mesa's Medizinische Abteilung ist nach dem ISO 13485/13488 qualifiziert und ist als Medizinischer Gerätehersteller sowohl bei der FDA unter der Nummer 1720309 registriert als auch mit der Kanadischen CMDR. Angemessene Teile dieses rigorosen Qualitätskontrollsystems werden auch von der DataTrace Abteilung angewendet.

DataTrace Konformität und Zertifikat (Formular 339) bestätigen nicht nur die Software Validierung, sondern auch das FDA basierende Qualitätssystem für DataTrace und das NIST rückführbare Kalibriersystem. Im Gegensatz zu einem ISO Zertifikat gibt es mehr Auskunft über das Qualitätssystem. Unser Qualitätssicherungshandbuch ist mit allen wesentlichen Kriterien der ISO 9001 konform. Es wird ständig überarbeitet und mit neuen Produkten, sich ändernden Anforderungen und Technologien aktualisiert.

Sind DataTrace Geräte eigensicher (EX-geschützt) und wenn ja, von wem wurde das bestätigt?

Alle DataTrace Logger sind als eigensicher (EX-Schutz) zertifiziert durch: CSA (Klasse I, Gruppen A, B, C, und D; Klasse II, Gruppen E, F, und G; Klasse III; Gehäuse 4) als auch durch LCIE Frankreich (EEx ia IIC T4). Diese LCIE Zertifizierung ist konform mit EN 50014(1992), NF EN 50014(1993), EN 50020(1994) und NF EN 50020(1995). DataTrace PC Interface werden nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen eingesetzt und sind daher nicht als eigensicher (ex-geschützt) zertifiziert.

Haben die DataTrace Geräte eine CE Kennzeichnung?

Ja, alle DataTrace Geräte haben eine CE Kennzeichnung. Die Anforderungen entsprechen den EC Standards oder Normen für Elektromagnetische Verträglichkeit EN 55022 und EN 50082-2.

 

Temperaturlogger

Kann ich kochendes Wasser oder ein Eisbad verwenden, um meinen Logger zu verifizieren?

Es ist möglich, Logger in diesen Medien zu verifizieren, wenn die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden, es kann jedoch schwierig sein mit diesen Prozessen gleichmäßige und stabile Umgebungsbedingungen zu erzielen.

Zunächst muss festgestellt werden, dass Wasser nur auf Höhe des Meeresspiegels bei 100 °C kocht und 0 °C friert. Je höher der Vorgang über Meereshöhe ausgeführt wird, desto niedriger ist der Siedepunkt von Wasser. Zusätzlich muss das Wasser von reinster Natur sein. Alle noch so geringen Verunreinigungen beeinflussen sowohl Siede- als auch Gefrierpunkt. Dies alles verdeutlicht, dass eine gut kalibrierte Temperaturreferenz benutzt werden sollte um die Zieltemperaturen zu verifizieren, selbst bei diesen "bekannten" Temperaturen.

Das benutzte Gefäß sollte stabiler und einheitlicher sein als ein Topf auf einer Kochplatte. Eine nicht ausreichend gerührte oder nicht genügend von der Umgebung isolierte Flüssigkeit ist weder stabil, noch einheitlich. Temperaturen in der Mitte können erhebliche Unterschiede zu Temperaturen an der Außenseite aufweisen.

Kann ein Fühler kürzer als 23 mm (25 mm für MPIII) sein?

Es ist technisch machbar einen 13 mm langen Fühler herzustellen. Ein kürzerer Fühler ist nicht möglich, da Probleme mit dem Verschweißen der Fühlersonde entstehen, und auch mit der Installation des Fühlerelements in der Spitze, besonders bei PT100 Elementen.

Größeren Einfluss hat allerdings das Temperaturverhalten des Loggerkörpers auf den Fühler. In Micropack MPIII Tests wurde festgestellt dass der Loggerkörper in bestimmten Medien Einfluss auf die aufgezeichneten Messwerte hatte. Dies hängt natürlich stark von der Umgebung ab und wie der Logger im Produkt/Prozess angebracht ist, es wurde aber in manchen Fällen ein deutlicher Einfluss sichtbar.

Der MPIII ist kleiner und ein geringerer Einfluss wird erwartet, trotzdem erwarten wir einen beobachtbaren Einfluss in bestimmten Situationen wenn die Fühlerlänge 2,5 cm unterschreitet.

Können MPIII Logger in der Mikrowelle benutzt werden?

Wir haben unterschiedliche Erfahrungen mit Mikrowellen gemacht, mal gut, mal weniger. Generell können gute Ergebnisse erzielt werden, wenn das Produkt homogen mit hohem Flüssigkeitsgehalt ist und der Logger komplett im Produkt eingebettet ist. Als Beispiel sei hier die Pastetenherstellung erwähnt. Eine Anwendung mit schlechten Ergebnissen ist die Trocknung von Nudeln.

Auf MPIII Logger haben Mikrowellen einen ähnlichen Einfluss wie auf frühere Loggerversionen, jedoch mit einem wesentlichen Unterschied - dem Fenster an der Seite. Durch dieses Fenster können Mikrowellen direkt die Elektronik erreichen, was für diese sehr schädlich ist. Wenn die Anwendung mit MPIII Loggern getestet werden soll, muss vorher das Fenster mit einer Schutzabdeckung abgeschirmt werden, oder wenigstens so orientiert werden, dass es von der Quelle der Mikrowellen abgewendet ist.

Was ist der Unterschied zwischen einem Thermoelement, einem RTD und einem Thermistor?

Ein Thermoelement basiert auf dem Prinzip dass ein elektrisches Potential generiert wird wenn die Kontaktstelle zweier unterschiedlicher Metalldrähte (Messstelle) erhitzt wird. Am anderen Ende der Drähte -üblicherweise im Instrument- ist eine weitere Kontaktstelle, die Vergleichsstelle. Die Temperatur wird aus dem Potentialunterschied zwischen der Messstelle und der Vergleichsstelle errechnet, die eine bekannte Temperatur hat.

Vorteile von Thermoelementen:

  • Niedriger Preis, robust, kleine Abmessungen, schnelle Reaktionszeit, großer Temperaturbereich und einigermaßen genau

Nachteile von Thermoelementen:

  • Geringes elektrisches Signal, Kalibrierung wird von Temperaturgradienten und Materialverunreinigungen beeinflusst, anfällig für elektrische Störungen, Kalibrierung kann wandern.

Ein RTD beruht auf dem Prinzip dass sich der elektrische Widerstand eines Metalls mit wachsender Temperatur erhöht. Das RTD Messelement besteht aus reinem Metall (meistens Platin) und weist eine kleine, positive, lineare Widerstandsänderung pro Grad Temperaturerhöhung auf.

Vorteile von RTD:

  • Hohe Wiederholbarkeit und Stabilität, große Genauigkeit über einen breiten Temperaturbereich, schnelle Reaktion, kleine Fühlerabmessungen.

Nachteile von RTD:

  • Teuer, bruchempfindlich, anfällig für elektro-magnetische Störungen und Selbsterhitzung, für extrem hohe Temperaturen nicht geeignet.

Ein Thermistor ist ein temperaturabhängiger Widerstand aus Metalloxyden, die normalerweise in Epoxid oder Glass gekapselt sind. Ein typischer Thermistor hat eine große, nicht-lineare, negative Widerstandsänderung pro Grad Temperaturerhöhung. Der Widerstand eines Thermistors fällt dramatisch und nicht-linear mit der Temperatur.

Vorteile von Thermistoren:

  • Preiswert, langzeitstabil, hohe Genauigkeit, Temperaturkoeffizient größer als bei Metallen, robust, kleine Abmessungen und schnelle Reaktionszeit, hohe Empfindlichkeit, misst an einem kleinen Punkt, benötigt nur wenig Steuerelektronik.

Nachteile von Thermistoren:

  • Verhältnis Temperatur zu Widerstand ist nicht linear, relativ geringer Temperaturbereich, nicht geeignet für hohe Temperaturen.

 

Feuchtelogger

Wie kann ich das Sensorelement meines Feuchteloggers reinigen?

Kurzgefasst - der Feuchtesensor eines Feuchteloggers kann normalerweise nicht gereinigt werden. Der Hersteller des Sensorelements empfiehlt den Sensor nicht zu reinigen, weder mit chemischen Mitteln, noch mittels Abreiben, da dies sehr wahrscheinlich zu Beschädigungen führt. Der Feuchtesensor besitzt eine feuchteempfindliche Polymerschicht auf einem Keramiksubstrat. Diese Schicht ist extrem dünn und sehr empfindlich gegenüber Kratzern. Wird diese Schicht beschädigt oder gar entfernt, ist der Sensor irreparabel beschädigt. Der Versuch, den Sensor zu reinigen, verschlimmert im Normalfall lediglich den Effekt der Kontaminierung.

Wenn Sie der Meinung sind dass der Sensor Ihres Loggers kontaminiert ist, sollten Sie einen Kalibriercheck vornehmen. Wenn die Kalibrierung nicht mehr korrekt ist, kann entweder eine Vor-Ort Kalibrierung durchgeführt werden, der Sensor kann durch einen neuen Sensor ersetzt werden oder der Logger zur Generalüberholung zurück zum Hersteller gesandt werden.

Warum unterscheiden sich die Temperaturdaten meines Feuchteloggers von denen meines Temperaturloggers?

Die von einem Temperaturlogger aufgezeichnete Umgebungstemperatur und die eines Feuchteloggers können unterschiedlich sein, was nicht ungewöhnlich ist. Die Hauptaufgabe des Sensors in einem Temperaturlogger ist die genaue Bestimmung der Temperatur direkt am Sensor, egal in welchem Umgebungsmedium (Luft, Flüssigkeiten, Fleisch, etc...). In einem Feuchtelogger ist die Hauptaufgabe des Temperatursensors nicht die Aufzeichnung der Umgebungstemperatur, sondern die Bestimmung der Temperatur des Feuchtesensors. Diese wird benötigt um die Temperaturkompensation durchführen zu können. Die Temperaturkompensation korrigiert den Feuchtewert so dass die Temperatur des Sensors bei der Berechnung des Feuchtewerts berücksichtigt wird. Die Umgebungstemperatur ist dabei für den Feuchtewert unerheblich.

Daher können die aufgezeichneten Temperaturen von Feuchteloggern und Temperaturloggern in einer sich ändernden Umgebung verschieden sein. Sobald die Temperatur sich stabilisiert, nähern sich die Temperaturen an bis sie schließlich identisch sind.

Bitte denken Sie daran dass die Primäraufgabe des Feuchteloggers die korrekte Aufzeichnung von Feuchtedaten ist, während der Temperaturlogger akkurate Temperaturen liefern soll. Die Methoden sind für die Logger wie oben erwähnt unterschiedlich.

 

Drucklogger

Arbeitet mein Drucklogger auch im Vakuum?

Ja! Unser Logger kann auch feststellen, wie stark das Vakuum ist, solange er die Umgebungsbedingungen kennt bevor das Vakuum angelegt wurde.

Bitte beachten Sie immer, dass der Drucklogger ABSOLUTEN Druck misst. Bei absolutem Druck gibt es keine negativen Druckwerte, er startet bei 0 bar und ist positiv mit steigendem Druck. Wenn Sie wissen wollen, wieviel Vakuum angelegt wurde, müssen Sie den Druckwert vor Anlegen des Vakuums kennen, und auf welchen Wert der Druck gefallen ist nachdem das Vakuum angelegt wurde. Normaldruck auf Meereshöhe ist 1,013 mBar. Wenn ein Vakuum angelegt wird, und der Logger nun 400 mBar misst, dann ist der Wert des Vakuums 400mBar.

Wie kann ich das Sensorelement meines Druckloggers reinigen?

Reinigung des Drucksensors ist möglich, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Auf keinen Fall dürfen Wattestäbchen, Pick- oder andere Instrumente und Werkzeuge mit der Messmembrane in Berührung kommen. Die Membrane darf niemals berührt werden, selbst der geringste Druck wird das Gerät und die Genauigkeit negativ beeinflussen.

Der Reinigungsprozess wird gestartet indem die Schutzkappe vom Sensorsockel abgeschraubt wird.

  • Etwaige Prozessrückstande oder Ablagerungen werden am besten noch vor dem Antrocknen eingeweicht.
  • Wenn Rückstände oder Ablagerungen bereits an der Membrane angetrocknet sind, sollte der Logger in warmem Wasser, das mit einem nicht aggressiven Reinigungsmittel versetzt wurde, eingeweicht werden, bis sich die Verunreinigung löst. Dann wird er mit einem Wasserstrahl mit niedrigem Druck abgespült.
  • Bei starken Verunreinigungen kann es nötig sein, ein Lösungsmittel einzusetzen. Benutzen Sie ein Lösungsmittel das speziell für die Beseitigung der vorliegenden Verunreinigung geeignet ist. Die Membrane selber ist aus Edelstahl gefertigt und wird daher von den meisten Lösungsmitteln nicht angegriffen. Sollten Sie Fragen zur Verwendung spezifischer Lösungsmittel haben wenden Sie sich bitte an uns.

Es ist von außerordentlicher Wichtigkeit dass die Membrane weder berührt noch abgerieben, gekratzt, gedrückt oder anderweitig untersucht wird. Dies alles kann zu dauerhafter Beschädigung führen.

Wie schnell reagiert mein Drucklogger auf Druckänderungen?

Das Sensorelement im Drucklogger reagiert auf Änderungen im Druck nahezu sofort (< 1 Sekunde). Der gemessene Druckwert ist akkurat, sofern der Logger in einer isothermischen (stabile Temperatur) Umgebung eingesetzt wird. Ändert sich die Temperatur während der Messung, kann der gemessene Druck einen Messfehler von bis zu 150 mBar enthalten.

Warum unterscheiden sich die Temperaturdaten meines Druckloggers von denen meines Temperaturloggers?

Die von einem Temperaturlogger aufgezeichnete Umgebungstemperatur und die eines Druckloggers können unterschiedlich sein, was nicht ungewöhnlich ist. Die Hauptaufgabe des Sensors in einem Temperaturlogger ist die genaue Bestimmung der Temperatur direkt am Sensor, egal in welchem Umgebungsmedium (Luft, Flüssigkeiten, Fleisch, etc...). In einem Drucklogger ist die Hauptaufgabe des Temperatursensors nicht die Aufzeichnung der Umgebungstemperatur, sondern die Bestimmung der Temperatur des Drucksensors. Diese wird benötigt um die Temperaturkompensation durchführen zu können. Die Temperaturkompensation korrigiert den Druckwert so dass die Temperatur des Sensors bei der Berechnung des Druckwerts berücksichtigt wird. Die Umgebungstemperatur ist dabei für den Feuchtewert unerheblich.

Daher können die aufgezeichneten Temperaturen von Druckloggern und Temperaturloggern in einer sich ändernden Umgebung verschieden sein. Sobald die Temperatur sich stabilisiert, nähern sich die Temperaturen an bis sie schließlich identisch sind.

Bitte denken Sie daran dass die Primäraufgabe des Druckloggers die korrekte Aufzeichnung von Druckdaten ist, während der Temperaturlogger akkurate Temperaturen liefern soll. Die Methoden sind für die Logger wie oben erwähnt unterschiedlich.


 

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