Wasserstandsmessung, Pegelmessung und Grundwassermonitoring

Wasser- und Pegelstand zuverlässig messen und aufzeichnen

HOBO Wasserstand-Datenlogger ermöglichen die zuverlässige Aufzeichnung von Wasserstand, Wasserpegel und Temperatur in Grundwasserbrunnen, Bächen, Flüssen, Seen, Feuchtgebieten und Wattgebieten. Die robusten Wasserstands-Logger basieren auf präziser Druckmessung und liefern genaue Pegeldaten für Hydrologie, Umweltmonitoring, Gewässerüberwachung, Forschung und Wasserwirtschaft.

Durch ihre langlebige Bauweise, einfache Handhabung und hohe Messgenauigkeit eignen sich HOBO Wasserstand-Datenlogger für langfristige Pegelaufzeichnungen, Grundwassermonitoring und die kontinuierliche Überwachung von Oberflächengewässern. Sie bieten eine wirtschaftliche Lösung für professionelle Wasserstandsmessungen und unterstützen dabei, Veränderungen im Wasserpegel zuverlässig zu dokumentieren, zu analysieren und fundiert auszuwerten.

HOBO Wasserstands-Datenlogger (Broschüre)

14 Produkte
HOBO Wasser-Datenlogger MX802

HOBO Wasser-Datenlogger MX802

Leitfähigkeit/Salzgehalt, Temperatur, Wassertiefe, gelöster Sauerstoff (nicht tauchbar)

HOBO Wasser-Datenlogger MX801

HOBO Wasser-Datenlogger MX801

Leitfähigkeit/Salzgehalt, Temperatur, Wassertiefe, gelöster Sauerstoff

HOBO Pegellogger für Wasserstand MX2001 (Titan)

HOBO Pegellogger für Wasserstand MX2001 (Titan)

Einsatztiefe bis 4 Meter 

HOBO MX2001, Material Pegelsensor Edelstahl

HOBO MX2001, Material Pegelsensor Edelstahl

Bluetooth-Wasserstands-Datenlogger 

Einsatztiefe bis 4 Meter 

MicroRX Datenloggerstation RX2100

MicroRX Datenloggerstation RX2100

kostengünstige Lösung für die Feldüberwachung

HOBO U20-001-Ti Titan Wasserstands-Logger

HOBO U20-001-Ti Titan Wasserstands-Logger

Pegellogger - Wassertiefe bis 4 Meter

HOBO Wasserstand-Datenlogger U20-001 (Edelstahl)

HOBO Wasserstand-Datenlogger U20-001 (Edelstahl)

Pegellogger:  Wassertiefe bis 4 Meter

HOBO Wasserstands-Logger U20L Kunststoff

HOBO Wasserstands-Logger U20L Kunststoff

Wassertiefe bis 4 Meter

HOBO Wasserstands-Datenlogger  MX20L-01

HOBO Wasserstands-Datenlogger  MX20L-01

Einsatztiefe bis 9 Meter 

 

LI-COR Cloud IoT-Software (ehemals HOBOlink)  Fernüberwachungssoftware

LI-COR Cloud IoT-Software (ehemals HOBOlink)  Fernüberwachungssoftware

Eine IoT-Lösung für den Zugriff, die Verwaltung, die Analyse und den Austausch Ihrer Daten in der Cloud.

 HOBO MX800 Sensoradaptergehäuse

HOBO MX800 Sensoradaptergehäuse

Schutzgehäuse für die MX800-Logger mit 2-Sensor-Adapter

HOBO Direct Read Kabel für MX2001 Datenlogger

HOBO Direct Read Kabel für MX2001 Datenlogger

5 Meter 

HOBO U-DTW-1 Wasserdichtes Shuttle

HOBO U-DTW-1 Wasserdichtes Shuttle

für Datenlogger-Auslesung

HOBO BASE-U-4

HOBO BASE-U-4

Universelle Optische Basisstation

Die richtige Lösung für Ihre Wasserstandsmessung

Erfahren Sie mehr zur Konfiguration, Platzierung und Datenauswertung unserer Datenlogger-Modelle zur Wasserstandsüberwachung.

Webinar-Themen:

  • Sensorik und Technik
  • Verbindungsarten & Energieversorgung
  • Software-Optionen
  • Best Practices

Barometrische Kompensation von Wasserstand-Datenloggern

Grundsätzlich wird zwischen zwei Hauptvarianten von Wasserstands-Loggern unterschieden

Mit Druckausgleich

Logger mit Druckausgleich verfügen über ein integriertes Entlüftungsrohr, mit dem die Logger die Änderungen des atmosphärischen Drucks automatisch kompensieren können. Werden diese Änderungen auf beiden Seiten des Drucksensors ausgeglichen, kann ein gut entwickelter und gewarteter, entlüfteter Wasserstands-Datenlogger hochgenaue Wasserstandsdaten liefern.

Ohne Druckausgleich

Logger ohne Druckausgleich verwenden keine Entlüftungsrohre. Stattdessen können diese Logger mathematisch mit Hilfe eines Luftdruck-Loggers und einer einfachen Softwarefunktion barometrisch kompensiert werden. Luftdruckwerte können auch von Wetterstationen in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern eingeholt werden. Mittlerweile gibt es auch Modelle, die nicht entlüftet sind, aber zusätzlich zum Sensor im Wasser auch einen Luftdrucksensor enthalten.

Diese Einschränkungen umfassen:

  • Entlüftete Logger sind sperriger als nicht-entlüftete Logger, was den Transport und die Installation schwieriger macht.
  • Viele entlüftete Logger benötigen Trocknungsmittel zum Schutz vor Feuchtigkeit, wodurch der Wartungsaufwand und die Betriebskosten gesteigert werden. Kondensationsbildung kann zu Genauigkeitsproblemen führen.
  • Bei der Überwachung von verschmutztem Wasser müssen Entlüftungsschläuche aus korrosionsfestem Material verwendet werden, was die Kosten für den Logger erhöht. Unter Umständen fallen zusätzliche Kosten für die Dekontamination an.
  • Entlüftete Logger sind unflexibel im Hinblick auf Einsatztiefen. Ausgleichsschläuche können für gewöhnlich nicht durch den Anwender selbst verlängert werden. Zu lange Schläuche müssen sorgfältig und ohne Knicke aufgerollt werden.
  • Gerät das Ende des Entlüftungsschlauchs unter Wasser, sind alle nachfolgenden Daten aufgrund der unbekannten Druckausgleichskomponente beeinträchtigt.

Erläuterungen zur Genauigkeit eines Datenloggers für den Wasserstand

Bei nicht entlüfteten Loggern errechnet sich der Systemfehler aus der Summe der Fehler des Wasserstand-Loggers und des Loggers für den Luftdruck. Hier wird der Luftdruck oft übersehen, muss aber mit einberechnet werden. Im Gegensatz dazu messen entlüftete Wasserstands-Logger den Differenzdruck direkt, daher muss nur ein Messfehler berücksichtigt werden.

Sowohl der Sensor eines Wasserstands-Loggers als auch der verbaute Analog-Digital-Wandler (ADC) tragen zu Messfehlern bei. Dabei kann der Messfehler des ADC genauso signifikant sein wie der Sensorfehler selbst. Aus diesem Grund sollten Sie sich vom Hersteller bestätigen lassen, dass sich die angegebene Genauigkeit auf die gesamte Messkette bezieht, nicht nur auf den Sensor. Um den Wasserstandspegel auf 3 mm genau aufzulösen, ist mindestens ein 12-Bit-ADC mit einem Wasserstandssensor von 2 bar nötig. In gleicher Weise sollten Sie sicherstellen, dass die Genauigkeitsangabe für barometrische Logger alle Fehlerquellen enthält.

Die Genauigkeit eines Wasserstands-Loggers am oberen oder unteren Ende eines bestimmten Bereichs kann sich stark von der Genauigkeit in der Mitte dieses Bereichs unterscheiden. Aus diesem Grund ist es wichtig herauszufinden, ob sich die Genauigkeitsangabe des Loggers auf einen einzelnen Punkt oder den gesamten Messbereich bezieht. Nur wenn Sie die Genauigkeit eines Wasserstands-Loggers über den gesamten Messbereich kennen, können Sie mit Sicherheit sagen, dass der Logger Ihre Genauigkeitsanforderungen erfüllt.

Einige Wasserstands-Logger sind nicht in der Lage, Temperaturänderungen effektiv zu kompensieren, was falsche Druckwerte verursachen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig herauszufinden, ob Fehler, die sich aus Temperaturänderungen ergeben, in den Genauigkeitsangaben enthalten sind oder ob diese separat berücksichtigt werden müssen. Datenlogger mit geringer Gesamtmasse gleichen sich schneller an wechselnde Temperaturbedingungen an, und erhöhen so die Messdynamik bei sich ändernden Bedingungen. Die Reaktionszeiten geben an, wie schnell der Logger das Temperaturgleichgewicht erreicht.

Drucksensoren in Wasserstands-Loggern unterliegen im Lauf der Zeit einer Drift. Ob Drift für Sie von Bedeutung ist, hängt von Ihrer jeweiligen Anwendung ab. Drift ist immer dann von Bedeutung, wenn absolute Druckwerte erforderlich sind oder wenn keine aktuellen Referenzpegel- oder Tiefenmessungen verfügbar sind. Dies kann der Fall sein, wenn ein Wasserstands-Logger länger als ein Jahr eingesetzt wird und während dieser Zeit keine Referenzmessungen vorgenommen werden. Ansonsten spielt die Drift keine wesentliche Rolle, da sie durch regelmäßige (d.h. monatliche) Referenzmessungen neutralisiert wird. Unabhängig davon, ob sich die Drift auf Ihre Daten auswirkt oder nicht, sollten Sie den Logger-Hersteller nach den Angaben zur Drift fragen.

Softwarefunktionen, die wirklich wichtig sind

So wie Wasserstands-Logger von Modell zu Modell erheblich variieren können, ist dies auch mit der Grafik- und Analysesoftware oder der zugehörigen App der Fall. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, nach Software Ausschau zu halten, die intuitiv ist und minimale Einarbeitung benötigt. Sie sollten auch in der Lage sein, bestimmte Aufgaben schnell und einfach ausführen zu können, wie zum Beispiel das Konfigurieren von Loggern, das Auslesen und Teilen der Daten sowie deren grafische Darstellung. Welche Softwarefunktionen Sie besonders berücksichtigen, hängt auch vom Verwendungsort der Software ab. Für Software, die vor Ort verwendet wird, achten Sie auf Funktionen zur einfachen Installation von Loggern und dem Auslesen der Daten. Software, die zur Analyse von Daten im Büro verwendet wird, sollte über leistungsfähige Analysefunktionen verfügen. Folgende Funktionen sollten Sie besonders in Hinsicht auf den Einsatzort berücksichtigen:

Zeitsparende Startfunktionen

Wenn Sie viele Logger gleichzeitig starten wollen, suchen Sie nach Software, mit der Sie die Messparameter einmal eingeben, und mit diesen dann alle Logger parallel konfigurieren können. Dies spart Zeit und es hilft auch sicherzustellen, dass alle Logger gleich konfiguriert sind. So können Sie zum Beispiel sicherstellen, dass alle Logger in einem Verbund gleichzeitig und mit dem selben Messintervall starten.

Barometrische Kompensation

Um die Druckwerte eines nicht entlüfteten Loggers in barometrisch korrigierte Wasserstandswerte umzurechnen, sollte die Loggersoftware über eine barometrische Kompensation verfügen. Mit diesen Hilfsmitteln können Sie normalerweise den Referenzwert, die Wasserdichte und andere Werte eingeben und dann automatisch eine Umwandlung des Drucks in Wasserstandsdaten durchführen. (Für Logger, die keinen integrierten barometrischen Druckausgleich besitzen.)

Multi-Logger-Grafik

Bei der Überwachung von Wasserpegeln an mehreren Standorten ist es oft von Vorteil, Daten von mehreren Wasserstands-Loggern in einem einzigen Diagramm zusammenzufassen und zu analysieren. Fragen Sie den Anbieter unbedingt nach dieser Funktion.

HOBOware Barometrische Kompensation
Speichern und Abrufen von Projekten

Die Möglichkeit, Projekte zu speichern und später abzurufen erscheint zwar als grundlegende Funktion einer Logger-Software, in der Realität unterstützen viele Programme diese Funktion jedoch nicht. Da die Datenanalyse normalerweise mehrere Schritte umfasst, z.B. das Zusammenfügen mehrerer Dateien, das Konvertieren von Druckwerten in Wasserstandsdaten und das Formatieren von Diagrammen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie mit der Software Ihre Arbeit speichern und zur Weiterverarbeitung wieder abrufen können.

Einfacher Datenexport

Da Daten zum Wasserstand häufig in andere Software wie Tabellenkalkulationsprogramme oder Modellierprogramme integriert werden müssen, stellen Sie sicher, dass sich Daten schnell und einfach in verschiedene Dateiformate exportieren lassen.

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