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CiK-Lexikon Einfache Erklärungen rund um Temperatur und Feuchte

Begriffe rund um Temperatur und Feuchte – einfach erklärt

Hygrometer


Das Hygrometer (vom griechischen hygrós für „feucht, nass“) ist ein Messinstrument zur Bestimmung der Luftfeuchte.

Unter den Hygrometern gibt es eine Vielzahl an Messprinzipien wie z.B.:

Absorptionshygrometer enthalten ein hygroskopisches (wasseranziehendes) Material, dessen Eigenschaften sich durch die Feuchtigkeit ändern.
Neben Haarhygrometer (ein meist menschliches Haar dehnt sich bei Feuchtigkeit aus) und Spiralhygrometern (ein einseitig mit Kunststoff beschichteter, aufgerollter Metallstreifen reagiert bei Feuchte mit einer Längenausdehnung) finden in der Technik meist elektronische Absorptionshygrometer ihren Einsatz.
Am häufigsten verbreitet sind hierbei Hygrometer die mit kapazitiven Sensoren bestückt sind. Hier wird eine hygroskopische („wasseranziehende“) Schicht als Dielektrikum zwischen den beiden Elektroden eines Kondensators verwendet der als Folge der Wasseraufnahme die elektrische Kapazität des Sensors verändert, die sich elektronisch leicht weiterverarbeiten lässt.

Für höchstmögliche Präzision bei der Feuchtebestimmung werden in aller Regel sogenannte Taupunktspiegel-Hygrometer (kurz Taupunktspiegel) eingesetzt.
Für die Bestimmung des Taupunkts wird ein Spiegel so lange abgekühlt, bis sich die in der Luft enthaltene Feuchte auf ihm niederschlägt. Ein auf die Spiegelfläche projizierter Lichtstrahl wird in diesem Moment abgelenkt was über einen Photosensor erkannt wird.
Über den so ermittelten Taupunkt (und dem herrschenden Umgebungsdruck) lässt sich die absolute Feuchte berechnen und durch Einbeziehung der Umgebungstemperatur die relative Feuchte.                

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