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CiK-Lexikon Einfache Erklärungen rund um Temperatur und Feuchte

Begriffe rund um Temperatur und Feuchte – einfach erklärt

Kalibrierbad


Ein Kalibrierbad ist eine mit einem Behälter (Bad) ausgestattete  Maschine, die es erlaubt über Heiz-, Kühl- und Rührsysteme eine eingefüllte Flüssigkeit, hochpräzise auf eine vorgegebene Temperatur zu regeln. In dieser Temperierflüssigkeit werden dann vorwiegend Temperatursensoren, Temperaturfühler oder Temperaturtransmitter kalibriert, also mit einem Temperaturstandard verglichen.
Hierbei sollte die voreingestellte Temperatur sehr nahe an die tatsächliche Temperatur der Badflüssigkeit heranreichen; noch wichtiger ist aber die Stabilität der Temperatur über die Zeit und die Homogenität der Temperatur über das gesamte Badvolumen.

Im Vergleich zu Kalibrierverfahren mit Luft hat das Kalibrierbad den Vorteil, dass der Wärmeübergang durch die Flüssigkeit schneller erfolgt. Außerdem ist eine präzisere Temperaturregelung möglich. In Kalibrierbädern sind Stabilitäten und Homogenitäten von bis zu ±0,005 K möglich und das in Temperaturbereichen von ca. -100°C bis  +300°C. Das macht sie zur idealen Quelle für die Kalibrierung hochgenauer Temperatursensoren, besonders auch dann, wenn diese spezielle Formen aufweisen und somit in Blockkalibratoren nicht kalibriert werden können.

Gängige Größen für Kalibrierbäder bewegen sich etwa im Volumenbereich zwischen 1 und  60 Liter. Als Badflüssigkeiten kommen besonders im hohen Temperaturbereich spezielle, temperaturstabile Silikonöle zum Einsatz. In den tiefen Temperaturbereichen wird hochreiner Alkohol eingesetzt.

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