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HOBO Wasserdichte Datenlogger

DER Standard für Langzeit-Überwachung und Aufzeichnung von Unterwasserdaten

HOBO Wasserdichte Datenlogger

DER Standard für Langzeit-Überwachung und Aufzeichnung von Unterwasserdaten

Wasserdichte Datenlogger für die Aufzeichnung von Unterwasserdaten

Die wasserdichten HOBO Datenlogger werden als DER Standard für die Langzeit-Überwachung und -Aufzeichnung von Unterwasserdaten angesehen. Neben Aufzeichnungen im Umweltbereich sind diese Datenlogger auch prädestiniert für raue Anwendungen in zahlreichen Industrien.

Wasser muss oft an schwer zugänglichen Orten überwacht werden. Mit Onset können Sie sicher sein, die richtigen Produkte für die Anforderungen Ihrer Wasserüberwachung einzusetzen. Die wichtigsten Vorteile sind: 

  • Einfache und zügige Installation
  • Müheloses und schnelles Auslesen der Daten
  • Äußerst portabel und wiederverwendbar
  • Optionales wasser-/wetterfestes Daten-Shuttle
  • Geeignet für den Einsatz in Ozeanen, Seen, Bächen usw.

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Auswahl des richtigen Datenloggers für die Wassertemperatur

Forscher und Ressourcenmanager, die in den Flüssen, Seen und Ozeanen der Welt arbeiten, müssen häufig die Wassertemperatur über längere Zeit überwachen. Ob sie dabei das Ausbleichen von Korallenriffen untersuchen, die thermische Belastung in Seen durch die Industrie beurteilen, die Population von Süßwasserfischen modellieren oder Meerestechnologie entwickeln, die Anwender müssen über Temperaturdatenerfassungsmethoden verfügen, die akkurat, zuverlässig und für ihre jeweiligen Einsatzgebiete und Studien geeignet sind. Die meisten Forscher verlassen sich heute bei ihren Überwachungsanforderungen auf elektronische Unterwasser Temperaturaufzeichnungs-
geräte
, statt auf die Datenerfassung durch Menschen. Die neuesten Logger sind klein, robust, kostengünstig und einfach zu bedienen. Diese batteriebetriebenen Geräte können so programmiert werden, dass sie über Monate oder Jahre hinweg Daten erfassen. Sie halten den unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen stand, einschließlich großer Temperaturschwankungen, rauschenden Gebirgsbächen und Meeresstürmen.

Im Folgendem erhalten Sie allgemeine Informationen zur Überwachung der Wassertemperatur und einen Leitfaden zur Auswahl von Unterwasser-Temperaturloggern. Außerdem werden besondere Herausforderungen verschiedene Einsatzgebieten und Tipps zur Bereitstellung von Loggern benannt.

Datenlogger für die Überwachung von Wassertemperatur

Die meisten Forscher verwenden Unterwasser-Temperaturlogger, um die Anforderungen für ihre Überwachungsaufgaben abzudecken. Bei diesen Geräten handelt es sich um kostengünstige, batteriebetriebene, kompakte Geräte mit integrierten Prozessoren und hochgenauen Temperatursensoren in einem robusten Gehäuse, das für den langfristigen Einsatz unter Wasser konzipiert ist. Sie reichen von Geräten in Zigarrengröße bis zu Geräten in der Größe eines kleinen Münzstapels, die im allgemeinen über ein Befestigungsöse an mindestens einem Ende verfügen.

Die neuesten Modelle verfügen über Präzisionssensoren, die Wassertemperaturen im Bereich von 0 °C bis 50 °C (Kunststoffgehäuse) oder 0 °C bis 125 °C (Edelstahl- oder Titangehäuse) messen. Unterwasser-Datenlogger werden üblicherweise über Monate hinweg eingesetzt, wobei Temperaturdaten in benutzerdefinierten Intervallen erfasst und digital im internen Speicher abgelegt werden. Durch kontinuierlichen 24/7-Überwachungsbetrieb eliminieren Unterwasserlogger viele Probleme, die bei traditionellen Überwachungsmethoden auftreten. Da die Geräte zudem in der Regel kostengünstig sind, können Anwender oft Logger an mehreren Stellen im Gewässer einsetzen.

Unterwasser-Datenlogger vereinfachen zudem die Bereitstellung von Daten. Statt Zeiten und Temperaturen manuell aufzuzeichnen, können die Anwender die Logger-Daten einfach auf einen Laptop übertragen und mit einem Mausklick detaillierte Grafiken oder Tabellen erstellen. Diagramme können einfach gedruckt und Daten bei Bedarf in andere Softwareanwendungen exportiert werden.


Nutzung von Unterwasser-Temperaturloggern

Zwar unterscheiden sich die Bedienabläufe einzelner Datenlogger von Hersteller zu Hersteller, der Einsatz von Unterwasser-Temperaturloggern ist jedoch relativ unkompliziert und umfasst drei Phasen: Konfiguration und Start des Loggers; Einsatz; Datenverarbeitung (Datenabruf, QA/QC, Datenbankintegration und Datenanalyse).
Konfiguration und Start
Ein Logger wird üblicherweise konfiguriert, indem er über ein Kabel oder eine Basisstation an einen Computer angeschlossen wird, wo eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen:
  • Aufzeichnungsintervall - Hier wird festgelegt, wie oft der Logger die Wassertemperatur aufzeichnet. Dieses Intervall bestimmt auch wie lange ein Datenlogger maximal im Feld ohne Auslesen der Daten eingesetzt werden kann.
  • Logger-Startzeit - Der Anwender kann den Logger sofort starten oder den Start auf einen späteren Zeitpunkt verlegen, indem er ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Uhrzeit festlegt.
Sobald diese Auswahl getroffen wurde, klickt der Benutzer auf eine Schaltfläche in der Logger-Software, und das Gerät ist bereit, die Aufzeichnung zu starten.

Einsatz eines Unterwasser-Datenloggers

Der Einsatz eines Unterwasser-Datenloggers umfasst mehrere Schritte, einschließlich Standortauswahl, Verankerung des Loggers, Dokumentieren des Logger-Standorts und Entnahme. Nachfolgend finden Sie spezifische Tipps zur Installation im Feld.

  • Standortauswahl
    Dies bezieht sich auf den bestimmten Ort in einem Gewässer, an dem die Temperatur gemessen werden soll. Wählen Sie einen Ort in dem sich das Wasser gut vermischt, z.B. den turbulenten Bereich unter einem Felsen. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Standort beim niedrigstmöglichen Wasserstand immer noch unter Wasser liegt, und berücksichtigen Sie die möglichen Auswirkungen von Treibgut oder Geröll.
  • Verankerung des Loggers
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Unterwasser-Datenlogger in stillen, fließenden und offenen Gewässern zu sichern. Einige Anwender befestigen einen Logger mit Nylonschnüren an einem Zementblock oder Ziegelstein, während andere einen Befestigungsstab in das Bachbett oder die Küstenlinie treiben und den Logger an diesem Stab festbinden oder anklemmen. Für den Einsatz in tiefen Gewässern verwenden Anwender normalerweise Kabelbinder aus Kunststoff, um einen Logger an einem Unterwasser-Tau oder einem Sandanker zu befestigen.
Befestigung eines Wasserdatenloggers
Bei jedem Einsatz sollten Anwender mögliche natürliche und menschliche Faktoren einbeziehen, die einen Logger zerstören oder beschädigen könnten, und das Gerät gegebenenfalls durch entsprechende Maßnahmen schützen oder tarnen. Überlegen Sie, ob Sie die Daten des Loggers am Einsatzort während der Aufnahme auslesen möchten. In diesem Fall können Sie das Gerät mit einer Halteleine befestigen, damit es einfach aus dem Wasser entfernt werden kann.
  • Dokumentieren der Logger-Position
    Um sicherzustellen, dass Unterwasser-Datenlogger erfolgreich ausgelesen werden können, ist es wichtig, den spezifischen Speicherort jedes Loggers während der Installation zu dokumentieren. Dies ist insbesondere dann von Nöten, wenn mehrere Mitarbeiter mit den Loggern arbeiten. Es wird empfohlen, den Standort auf mindestens zwei Arten zu dokumentieren. Dazu können Sie ein Foto von jedem Überwachungsort machen, den Standort auf einer Karte oder einer Luftaufnahme markieren, GPS-Koordinaten erfassen oder den Standort in einem Logbuch beschreiben. Es ist eine gute Idee, am Logger ein Etikett mit der Aufschrift „Bitte zurücksenden an...“ anzubringen, falls dieser sich von der Verankerung lösen sollte.

Von den Einsatzgebieten: Tipps zum Einsatz von Unterwasser-Temperaturloggern

Logger wurden weltweit unter den verschiedensten Umgebungsbedingungen eingesetzt, was den Forschern Gelegenheit gab Erfahrungen zu sammeln und sicherzustellen, dass ihre Geräte nicht abhanden kommen. Hier einige Hinweise aus unterschiedlichen Einsatzgebieten mit Faktoren, die beim Einsatz von Loggern berücksichtigt werden sollten:
Bäche/Flüsse/andere flache Gewässer
Fließende Gewässer sind das ganze Jahr über variabel und können sich sogar täglich ändern. Ein Logger muss sich in ausreichender Tiefe befinden, damit er immer unter Wasser ist. Bei der Auswahl von Standorten sollten Sie natürliche Zuflüsse, vom Menschen verursachte thermische Belastung (Messung vor und hinter dem Einlass empfohlen) und Schattenposition berücksichtigen (für sonnige Standorte in flachen Gewässern müssen Sie unter Umständen einen weißen Schutzkörper verwenden oder den Datenlogger weiß lackieren, damit Aufheizung durch Sonneneinstrahlung minimiert wird). In felsigen Bächen und Flüssen eignen sich robuste Gartengeräte zum Verschieben von Gestein während der Positionierung und dem Entfernen von Loggern.
Einsatz in Ozeanen und Seen (tiefe Gewässer)
Wellenbewegungen, Strömungen und Stürme sind wichtige Aspekte bei der Absicherung von Datenloggern in tiefen Gewässern. Eine Methode, die von einigen Anwender erfolgreich eingesetzt wird, ist die Verankerung von Loggern mit Hilfe von Tauen an Sandankern oder -stiften (im allgemeinen bei Boots- oder Campingausrüstern erhältlich), die in festen Untergrund eingetrieben wurden. Einige Anwender befestigen den Logger direkt am Anker oder am Stift und empfehlen dabei die Verwendung mehrerer Kabelbinder, falls sich einer davon löst.
In Meeresumgebungen ist ein Kratzwerkzeug hilfreich, wenn der Logger mit Krustentieren überzogen ist. Unter besonders rauen Bedingungen ist es sinnvoll, den gesamten Logger-Körper zu sichern, statt nur ein Ende.
Einsatz in Gewässern mit Gezeiten
Umgebungen mit Gezeitenwechsel sind abwechselnd in Meerwasser eingetaucht oder der Luft ausgesetzt.
Sie unterliegen oft starken Temperaturschwankungen, so dass die Verankerungsmaterialien für Logger diesen wechselhaften Bedingungen standhalten müssen. Spezieller, unter Wasser und an der Luft härtender Epoxid-Kitt, kann erfolgreich eingesetzt werden, um Logger in solchen Bedingungen an Felsen zu befestigen.

Bereiche die von Menschen stark frequentiert werden
Menschen nutzen Gewässer sowohl kommerziell als auch für die Erholung. Neugierige Menschen in der Nähe von Einsatzorten können eine Herausforderung darstellen. Zusätzlich zum Bootsverkehr und der Fischerei kann auch Vandalismus Temperaturlogger beschädigen oder verschieben. In diesen Fällen ist eine Tarnung des Loggers unumgänglich und kann dadurch erzielt werden, dass der Logger unter Felsen oder Kies vergraben wird, oder in ein entsprechend laciertes Schutzgehäuse eingebracht wird (von den meisten Herstellern erhältlich). Alternativ kann der Logger in einem Drahtkäfig sicher eingeschlossen werden. Vermeiden Sie auch die Verwendung von Montagestäben oder -pfosten in Bereichen, in denen sie für Boote und Personen gefährlich sein könnten. Wenn Sie den Logger mit dem Titel Ihres Projekts etikettieren, oder Hinweisschildern über Ihr Projekt in der Umgebung anbringen, kann dies die Öffentlichkeit über die Studie informieren.
Tipps
  • Erarbeiten Sie entsprechende Einsatzprotokolle sorgfältig und berücksichtigen Sie dabei alle eventuellen Faktoren; wie zum Beispiel transportieren Sie ein Dutzend Hohlblöcke zu einem entlegenen See oder Gebirgsbach.
  • Erwägen Sie den Einsatz mehrerer Logger pro Standort, um die Datenqualität zu verbessern, oder falls Sie vermuten, dass Sie bei einem Sturm oder einer Überflutung einen Logger verlieren könnten.
  • Beachten Sie auch, dass metallene Befestigungselemente unter Wasser schnell korrodieren, insbesondere in Salzwasser-Umgebungen.
  • Überlegen Sie sich, zwei Personen anstatt nur einer zu verwenden, um Logger im Einsatzgebiet zu lokalisieren, da dies gegenüber der Suche durch lediglich eine Person Zeit sparen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Drittanbieter die Logger installiert hat, wenn sie seit einigen Monaten eingesetzt werden oder wenn dichte Vegetation oder steiniger Untergrund vorhanden sind.

Daten Auslesen und Analysieren

Nachdem die Temperaturdaten über einen bestimmten Zeitraum erfasst wurden, werden die aufgezeichneten Daten abgerufen, gespeichert und analysiert.

In der Vergangenheit mussten Unterwasser-Temperaturlogger zum Auslesen der Daten zu einem Bürocomputer gebracht werden, oder ein Laptop musste zum Einsatzort mitgenommen werden, mit dem Risiko dabei auftretender Wasserschäden. Heute stehen Datenlogger zur Verfügung, die Daten optisch an ein wasserdichtes Daten-Shuttle im Taschenformat übertragen können. Die Shuttles ermöglichen ein sicheres, einfaches Auslesen und Übertragen von Daten. Logger können an ihrem Einatzort verbleiben, wo sie ohne Datenlücken weiterverwendet werden können. Sobald die Daten auf einen Computer übertragen wurden, können sie zur Qualitätsanalyse bereitgestellt, mit anderen Daten kombiniert und dann mit der Datenlogger-Software analysiert oder in ein anderes Programm wie Excel exportiert werden. In der Regel ermöglichen Softwareanwendungen für Logger dem Anwender eine schnelle und einfache Erstellung von Diagrammen über den angegebenen Datenerfassungszeitraum.

Darauf sollten Sie achten:

Bei der Auswertung von Unterwasser-Temperaturloggern gibt es eine Reihe von Funktionen und Fähigkeiten auf die Sie achten sollten.

Zunächst muss dafür gesorgt sein, dass der Logger über ein robustes, vollständig dichtes Gehäuse verfügt, das jahrelangem Einsatz unter schwierigen Bedingungen standhält. Überprüfen Sie die Temperatur- und Tiefenbereiche des Geräts und fragen Sie falls erforderlich nach dem Einsatz in Salzwasser. Edelstahl zum Beispiel korrodiert, wenn es für den langfristigen Einsatz in Salzwasser verwendet wird. Schutzgehäuse werden von einigen Herstellern dafür angeboten.

Stellen Sie als nächstes sicher, dass der Logger geeignete Optionen zum Auslesen der Daten am Einsatzort bietet. Zweckbestimmte Daten-Shuttles ermöglichen Anwendern das bequeme Auslesen von Daten vor Ort, ohne dass man sich darum sorgen muss, dass Feuchtigkeit in einen Laptop eindringt. Optische Datenübertragung sorgt dafür, dass Daten auch bei nassen Loggern problemlos heruntergeladen werden können.

Je nach den Anforderungen an die Temperaturmessgenauigkeit und an gesetzliche Vorschriften kann es wichtig sein, einen Unterwasser-Datenlogger von einem Hersteller zu wählen, der rückführbare Test- und Zertifizierungsdienste anbietet, wie zum Beispiel NIST oder ISO17025. Diese Hersteller können ein Zertifikat bereitstellen, das die Temperaturgenauigkeit des Loggers gegenüber einem anerkannten Standard angibt.

Es ist auch eine gute Idee, nach Loggern zu suchen, die nichtflüchtigen Speicher verwenden, der gespeicherte Daten auch dann nicht verliert, wenn die Batterie leer ist.

Schließlich sollten Sie über die mitgelieferte Datenlogger-Software Aufgaben wie das Konfigurieren des Loggers und das Auslesen von Daten schnell und einfach ausführen können. Sollten Sie mehrere Logger einsetzen wollen, können Softwarefunktionen, mit denen Sie die Konfiguration und Datenexport in Chargen durchführen können, viel Zeit sparen. Die Software sollte außerdem leistungsstarke Präsentationsfunktionen bieten und es Ihnen ermöglichen, Daten zur Analyse leicht in andere Programme zu exportieren. Berücksichtigen Sie auch die Betriebssystemanforderungen Ihrer Benutzer. Möglicherweise benötigen Sie Software, die von Windows- und Mac-Betriebssystemen unterstützt wird


Fazit:

Mit der wachsenden Notwendigkeit für Wassertemperaturüberwachung steigt auch der Bedarf an Instrumenten, die den Prozess schneller, günstiger und genauer machen. Unterwasser-Datenlogger sind das bevorzugte Instrument unter Forschern und Ressourcenmanagern, da sie rund um die Uhr im Einsatz sind, hohe Genauigkeit, Benutzerfreundlichkeit und computergestützte Analyse- und Berichtsfunktionen bieten.

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