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LogTag FAQ Häufig gestellte Fragen zu LogTag

LogTag - Häufig gestellte Fragen

 

 


 

Software Installation/De-Installation

Benötige ich Software oder kann der Datenlogger auch so programmiert werden?

Für das Betreiben der LogTag® Datenlogger ist der Einsatz der entsprechenden Software unerlässlich. Über die Software werden die Datenlogger programmiert (Startzeit, Startmodus, Messintervall, etc.), ausgelesen und die gewonnenen Daten weiterverarbeitet. Es ist allerdings möglich die Datenlogger über die Software „vorzubereiten“ und diese zu einer bestimmten Zeit starten zu lassen. Auch ein manueller Start „vor Ort“ mittels des eingebauten Tasters ist problemlos möglich.
Die benötigte Software "LogTag Analyzer" kann kostenlos unter „Support“ heruntergeladen werden.

Kann ich LogTag Analyzer auf Windows 8 installieren?

LogTag Analyzer ist ab der Version 2.3r18 mit Windows 8 kompatibel, allerdings können mit dem bei 64-bit Systemen vorinstallierten Emailprogramm keine Emails direkt aus dem Programm versandt werden, weder über die Funktion "Senden...", noch über den Menüpunkt "Um Hilfe fragen". Sollten Sie diese Funktionen benötigen, müssen Sie ein 32-bit Email Programm installieren. Hier bietet z.B. Microsoft das Programm "Windows Live Mail" kostenlos an.

Die USB Gerätetreiber sind jetzt über die Windows Update Funktion erhältlich. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, vor dem Einstecken eines USB Interface zunächst die Software zu installieren, da diese die neuesten Treiber enthält.

Kann ich LogTag Analyzer auf Windows 10 installieren?

LogTag® Analyzer ist ab der Version 2.5r19 mit Windows 10 kompatibel, allerdings können mit dem bei 64-bit Systemen vorinstallierten Emailprogramm keine Emails direkt aus dem Programm versandt werden, weder über die Funktion "Senden...", noch über den Menüpunkt "Um Hilfe fragen". Sollten Sie diese Funktionen benötigen, müssen Sie ein 32-bit Email Programm installieren. Hier bietet z.B. Microsoft das Programm "Windows Live Mail 2012" kostenlos an.

Außerdem müssen Sie vor dem Einstecken eines USB Interface zunächst die Software installieren, da die Gerätetreiber noch nicht über Windows Update abgerufen werden können. Sollte LogTag® Analyzer Ihr Interface dennoch nicht erkennen, führen Sie bitte das Programm USB Interface Cradle Driver Installation aus, das im Startmenü unter "Alle Apps" im "LogTag Recorders" Ordner zu finden ist.

Kann ich LogTag Analyzer auf meinem Apple Mac installieren?

Ab Version 2.0r17 können Sie LogTag Analyzer auf einem Apple Mac installieren, allerdings nur unter Zuhilfenahme von Virtualisierungs-Software wie sie unter anderem von VMWare Fusion oder Parallel Desktop angeboten wird. Zusammenfassung der wichtigsten Schritte finden Sie im Dokument "Installing LogTag Analyzer on an Apple Mac" (Englisch).

Kann ich LogTag Analyzer auf Linux installieren?

Leider können wir momentan eine Installation von LogTag ® Analyzer unter Linux mit WINE nicht empfehlen. Einige Anwender haben die Anweisungen im Dokument "Installing LogTag Analyzer on Linux", erfolgreich durchgeführt, zur Zeit gilt dies jedoch als experimentell und LogTag ® Recorders können keine Unterstützung leisten. Wir werden auch weiterhin die Eignung von WINE für LogTag Analyzer überwachen und nach Bedarf neue Informationen veröffentlichen.

Kann ich LogTag Analyzer in einer Citrix Umgebung installieren?

Ab Version 2.0r17 können Sie LogTag Analyzer in einer Citrix Umgebung installieren, allerdings gibt es bestimmte Beschränkungen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Anforderungen finden Sie im Dokument "Installing LogTag Analyzer in Citrix environments" (Englisch).

Hilfe - Ich habe aus Versehen auf eine andere Sprache umgeschaltet und finde mich nicht mehr zurecht!

Beenden Sie LogTag Analyzer. Löschen Sie die Datei "User Profile.dat" im Verzeichnis C:Dokumente und Einstellungen#BENUTZER#AnwendungsdatenLogTag (XP) oder C:Benutzer#BENUTZER#AppDataRoamingLogTag (VISTA und später). Unter Umständen müssen Sie die Anzeigeoptionen in Windows Explorer ändern um diese Datei löschen zu können, es ist unwahrscheinlich dass die Suchfunktion diese Datei findet. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Online-Hilfe Ihres Windows Betriebssystems. Sobald diese Datei gelöscht ist, können Sie LogTag Analyzer neu starten, und alle Dialoge und Menüs werden in Englischer Sprache dargestellt. Bitte beachten Sie, dass dabei alle bereits vorgenommenen Einstellungen wie z.B. Kommunikationsschnittstellen oder Graphikeinstellungen verloren gehen.

Ich möchte meine Einstellungen auf einen anderen PC kopieren - wie geht das?

Diese Applikationsschrift enthält detaillierte Instruktionen wie Benutzereinstellung auf einen oder mehrere PC's oder zwischen Benutzern auf dem gleichen PC kopiert werden können.


LogTag Kommunikation

Der LogTag Wizard meldet "COM1, COM2, COM3, ... COMXX nicht gefunden"
Der LogTag Wizard meldet "COM1, COM2, COM3, ... COMXX wird bereits benutzt"
Was bedeutet das?

Diese Fehlermeldung erscheint, wenn LogTag Analyzer an einer Schnittstelle kein Interface oder keinen Datenlogger erkennt, wie das folgende Beispiel illustriert:

COM-not-found-German

  • An COM1 kann kein Interface angeschlossen werden (wahrscheinlich ein interner Port für ein Modem)
  • COM2 ist verfügbar, aber kein Interface ist angeschlossen. Wenn Sie hier ein RS232 Interface an COM2 benutzen, die Software dieses aber nicht findet, ist wahrscheinlich der Stecker nicht richtig eingesteckt.
  • Ein USB Interface wurde an einem USB Port gefunden, allerdings wurde kein Logger im Interface entdeckt.

Wenn Sie nur USB Interfaces verwenden, empfehlen wir Ihnen, in "Bearbeiten - Optionen - Kommunikationsschnittstellen" alle unbenutzten COM Schnittstellen auszuschalten. Das beschleunigt das Auslesen der Datenlogger, da diese Schnittstellen dann nicht mehr überprüft werden müssen.

Ich bekomme eine Fehlermeldung "Interner Fehler: $4:USB0012345"
Ich bekomme eine Fehlermeldung "LogTag antwortet nicht [20]" - was bedeutet das?

"Interner Fehler: $4" und "LogTag antwortet nicht [20]" sind sehr generelle Fehlermeldungen die bedeuten, dass LogTag Analyzer zwar ein Interface und einen Logger im Interface gefunden hat, der Logger aber auf Kommunikationsversuche nicht antwortet. Die Buchstaben und Zahlen, die nach $4 erscheinen, bezeichnen die Seriennummer des Interface. Meistens können Sie diesen Fehler beheben, indem Sie die gerade ausgeführte Aktion wiederholen. Manchmal kann es allerdings auch schwieriger sein, das Problem zu lösen. Im Folgenden werden einige Fälle beschrieben, in denen diese Meldungen auftreten, und wie sie behoben werden können:

  • Unzureichender Kontakt zwischen dem LogTag und den Kontaktstiften des Interface. Das kann auftreten, wenn die Kontaktpunkte des LogTag verschmutzt sind oder längere Zeit korrosiven Umgebungsbedingungen ausgesetzt waren. Üblicherweise können solche Verunreinigungen durch Säubern der Kontaktpunkte beseitigt werden (Tipp: Verwenden Sie einen weichen Radiergummi!)
  • Einer der Kontaktstifte im Interface klemmt. Sie sollten drei Kontaktstifte im inneren des Interface-Schachts sehen können, diese sollten mit nur geringem Widerstand bewegt werden können (z.B. mit einem Bleistiftende) und nicht hängen bleiben.
  • Das Interface bekommt nicht genug Energie (meist an USB-Hubs). Es kann passieren das dies auftritt, wenn Interfaces an einem USB-Hub ohne eigene Stromversorgung angeschlossen sind, an welchem noch weitere Geräte angeschlossen sind. SB-Ports können nur eine begrenzte Menge Strom liefern. Wir empfehlen daher, Interfaces grundsätzlich nur an PC-eigenen USB-Ports oder an USB-Hubs mit eigener Stromversorgung zu betreiben.
  • Kommunikation wurde frühzeitig unterbrochen. Dies passiert wenn der Benutzer einen LogTag noch vor Beenden von Auslesen oder Konfiguration aus dem Interface entfernt. In diesem Fall wiederholen Sie die vorherige Aktion und achten Sie darauf, dass ein LogTag nicht frühzeitig entfernt wird.
  • Der USB-Port ist defekt. Testen Sie ob der Fehler auch mit einem anderen USB-Port noch auftritt.
  • Die Batterie des LogTag ist leer. Das kann nach einem besonders langen Trip passieren und wird durch Auslesen des Loggers bei niedrigen Temperaturen noch verstärkt. Batterien weisen im Allgemeinen bei niedrigen Temperaturen auch eine niedrigere Spannung auf, deshalb kann es manchmal zu Problemen führen, wenn ein Logger z.B. direkt nach Entnahme aus einem Gefrierschrank ausgelesen wird. In diesem Fall kann es angebracht sein, den Logger erst auf Raumtemperatur aufwärmen zu lassen.
  • Wasser ist in den Logger eingedrungen. Unterschiedliche LogTag Modelle haben verschiedene IP Schutzarten, sind aber nicht wasserdicht. Wenn Wasser in den Logger gelangt, wird er zwar für eine Weile weiterarbeiten, irgendwann kann man aber nicht mehr mit dem Logger kommunizieren.

Warum kann ich kein Interface im LogTag® Aktionsfenster sehen?

Beim Konfigurieren oder Herunterladen der Daten werden alle Schnittstellen auf die Anwesenheit von LogTag® Produkten überprüft. LogTag® Analyzer begrenzt die Suche nach Interfaces auf Schnittstellen, an die auch ein Interface angeschlossen werden kann, und die in den Kommunikationsoptionen aktiviert sind.

Wenn Sie kein Interface im Aktionsfenster sehen, und die Statusanzeige bei 0% stehen bleibt, kann es am Folgenden liegen:

  • Alle Schnittstellen sind de-aktiviert oder alle Interfaces wurden entfernt. In diesem Fall klicken Sie bitte auf "Bearbeiten - Optionen - Kommunikationsschnittstellen" und aktivieren Sie die gewünschten Schnittstellen für die Kommunikation. Verbinden Sie ausgestöpselte USB oder RS232 Interfaces wieder mit dem PC.
  • LogTag ® Analyzer wird zweimal ausgeführt. Wenn Sie LogTag® Analyzer versehentlich ein zweites Mal gestartet haben, blockiert die zuerst gestartete Version den Zugriff auf alle Schnittstellen. In diesem Fall schließen Sie einfach die zweite Kopie.
  • Kommunikationsschnittstellen die einmal aktiviert wurden, sind jetzt nicht mehr vorhanden. Wenn zum Beispiel ein Bluetooth-Gerät oder ein LAN Manager virtuelle COM-Ports erstellt hat, versucht LogTag® Analyzer immer noch auf diese Ports zuzugreifen, auch wenn diese schon nicht mehr vorhanden sind. In diesem Fall wird es einige Zeit dauern, bis Windows meldet, dass dieser Port nicht mehr vorhanden ist. Dadurch kann es den Anschein haben als ob LogTag® Analyzer "hängt".
  • Der USB-Treiber befindet sich noch in der Installationsphase. Standardmäßig überprüft das Windows-Betriebssystem, ob für ein neu angeschlossenes Gerät ein besserer Treiber verfügbar ist, und falls vorhanden, lädt es diesen auch. Abhängig von Ihrem Standort, Ihrer Internet-Verbindung und Ihrem Betriebssystem kann dieser Download längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie diesen Prozess beschleunigen wollen, klicken Sie im Infobereich auf das Symbol "Treiberinstallation" und wählen Sie "Gerätetreibersoftware nicht von Windows Update herunterladen". Verwenden Sie diese Option nur, wenn LogTag® Analyzer bereits auf Ihrem PC installiert ist.
    Logtag Treiber-Installation
  • Es gibt ein Problem mit dem USB-Treiber. Sie können ein spezielles Programm ausführen, welches den USB-Treiber erneut installiert. Sie können dieses Programm hier herunterladen. Entfernen Sie alle USB-Interfaces bevor Sie das Programm starten. Sie sollten zusätzlich Ihre Internet Verbindung abschalten, damit die vom Programm installierten Treiber nicht erneut durch die Windows Treiber ersetzt werden.

Der Fortschrittsbalken für den Download stoppt bevor er 100% erreicht, und eine Fehlermeldung erscheint.

Wenn der Fortschrittsbalken anhält, gibt es ein Kommunikationsproblem zwischen dem Logger und LogTag® Analyzer. Dieser Kommunikationsvorgang wird solange wiederholt, bis die richtigen Informationen aus dem Logger erhalten wurden. In den meisten Fällen, in denen die Kommunikation nicht erfolgreich ist, wird dies von der Fehlermeldung "Interner Fehler $4" oder "LogTag reagiert nicht [20]" begleitet.

Sie sollten in jedem Fall alle nicht benötigten Kommunikationsschnittstellen in "Bearbeiten - Optionen - Schnittstellen" deaktivieren.

Der Fortschrittsbalken "hängt"

Wenn der Fortschrittsbalken scheinbar "hängt", versucht LogTag® Analyzer möglicherweise mit einem Bluetooth COM-Anschluss zu kommunizieren, der kein Interface angeschlossen hat. Bitte deaktivieren Sie alle nicht verwendeten COM-Ports. Wenn Sie ausschließlich USB-Schnittstellen verwenden, können Sie in "Bearbeiten - Optionen - Schnittstelle" alle COM Schnittstellen auf einmal ausschalten.

Logtag USB-Schnittstellen Optionen

Das beschleunigt die Kommunikation, da LogTag® Analyzer serielle Schnittstellen nicht mehr überprüfen muss.



LogTag Konfiguration

Mein LogTag kann nicht konfiguriert werden!

Einige LogTag Modelle werden nur als Einmal-Logger angeboten. Diese können nicht noch einmal konfiguriert werden, sobald sie einen Aufnahmezyklus begonnen haben. Dies wird durch ein Vorhängeschloss neben der Interfacebezeichnung im Konfigurationsbildschirm angezeigt.

Ich habe mein LogTag mit dem Start-Knopf gestartet, wie halte ich es wieder an?

Eine einmal gestartete Aufzeichnung kann am LogTag® selber nicht wieder angehalten werden. Wenn Sie wollen, dass ein LogTag zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder aufhört Messwerte aufzuzeichnen, müssen Sie eine bestimmte Anzahl Messwerte oder eine Zeitspanne beim Konfiguriervorgang festlegen. Der Logger wird dann zum festgelegten Zeitpunkt aufhören, Messwerte aufzuzeichnen. Wenn Sie "Nehme Messwerte regelmäßig auf..." wählen, werden die ältesten Messwerte überschrieben, sobald der Messwertspeicher des LogTag voll ist. Der Logger kann dann nur mit Hilfe der LogTag Analyzer Software angehalten werden, indem er entweder neu konfiguriert oder in den Stromspar-Modus versetzt wird.

Wie immer keine Regel ohne Ausnahme: TRID30-7, TRED30-7 und USRIC-8 Modelle können mittels des "Start/Stop/Clear" Knopfs angehalten werden, wenn dies vorher beim Konfigurieren des Loggers ausdrücklich erlaubt wurde.

Tipp: Wenn Sie den Zeitpunkt markieren wollen, zu dem eine Ladung sein Ziel erreicht hat, können Sie über den "Start/Mark" Knopf eine Kontrollmarkierung in den Daten setzen, während die Aufzeichnung noch läuft. Dies ermöglicht auch eine Bestätigung dass die Ladung während des Transports einer Kontrolle unterzogen wurde.

Was passiert wenn ich die "Wiederholen" Schaltfläche klicke und dabei ein unterschiedliches Loggermodell einsetzte?

Unterschiedliche Loggermodelle können nicht über die "Wiederholen" Schaltfläche konfiguriert werden. Eine Warnmeldung ähnlich der folgenden erscheint:

Warnmeldung

Wenn Sie mehrere unterschiedliche Loggermodelle mit ähnlichen oder gleichen Einstellungen konfigurieren wollen, empfehlen wir die Nutzung der Profilfunktion. Wollen Sie mehrere Logger mit den gleichen Einstellungen konfigurieren, die bereits beim letzten Trip benutzt wurden, können Sie auch die "Schnell Rekonfiguration..." Funktion aufrufen. Diese ist im User Guide (Englisch) näher beschrieben.

Was genau sind "Pre-Start" Messwerte, was macht diese Funktion?

Ist diese Funktion eingeschaltet, nimmt der Logger ab dem Zeitpunkt der Konfiguration Messwerte auf, auch wenn der Start Knopf noch nicht betätigt wurde.
Wenn der Logger für einen Start durch Knopfdruck konfiguriert ist, muss der Benutzer den Startknopf drücken, bevor Daten aufgezeichnet werden. Normalerweise wird das beim Platzieren des Loggers in der Ladung vorgenommen. Sollte der Benutzer diesen Schritt jedoch vergessen, nimmt der Logger trotzdem "Pre-Start" Daten auf. Diese Daten können wie gewohnt in LogTag Analyzer abgerufen werden.
Pre-Start Datenaufzeichnung kann beim Konfigurieren ein- oder ausgeschaltet werden. Pre-Start Messwerte zählen nicht zur Anzahl der insgesamt aufgezeichneten Messwerte und werden im normalen Messwertspeicher abgelegt. Es wird dadurch kein zusätzlicher Speicherplatz geschaffen.
Wird der Logger gestartet, wird zunächst nur der noch freie Speicher mit regulären Messwerten gefüllt. Ist dieser voll, werden die jeweils ältesten Messdaten überschrieben, sodass der Speicher komplett mit regulären Daten gefüllt werden kann. Wenn ein LogTag so konfiguriert ist, dass dieser Messwertspeicher komplett gefüllt werden soll, können die Pre-Start Messwerte nicht mehr abgerufen werden, nachdem der Logger gestartet und der Speicher komplett mit regulären Messwerten gefüllt ist.



Einsatz von LogTags

Meiner Lieferung war keine Bedienungsanleitung beigefügt.

Die Bedienungsanleitung zu der LogTag Software finden Sie in der Software selbst. Bitte starten Sie die LogTag Software und wählen Sie Hilfe/Benutzeranleitung. Hier können Sie eine umfassende Bedienungsanleitung einsehen, speichern und falls gewünscht ausdrucken. Eine Anleitung zur Erstinstallation der LogTag Interface ist der Lieferung beigelegt“, bzw. kann hier auf unserer Webpage unter „Support“ heruntergeladen werden.

Kann ich die Temperatur von Flüssigkeiten mit Hilfe von LogTags bestimmen?

LogTag Produkte sind nicht für den Gebrauch in Flüssigkeiten geeignet. Ein wasserdichtes Gehäuse für die Nutzung mit verschiedenen Modellen ist erhältlich. Die Produktseite enthält dazu weiterführende Informationen. TREX-8, TRED30-7 und TREL-8 Modelle besitzen einen externen Fühler. TREX-8, TRED30-7 und TREL-8-Produkte werden mit einem externen Sensor ausgestattet. Deren Edelstahlspitze ist für Einsatz in Flüssigkeiten geeignet. Technische Daten für diese Produkte sind ebenfalls auf dieser Website erhältlich.

Kann ein externer Fühler an einen TRIX-8 Datenlogger angeschossen werden?

Nein, leider nicht. Externe Fühler können nur an TREX-8, TRED30-7 und TREL-8 Modelle angeschlossen werden.

Wie schnell reagiert ein TRIX-8 auf Temperaturschwankungen?

Die industrie-übliche Messgröße für Stabilisierungszeiten von Temperaturen ist T90. T90 ist die Zeitspanne, die ein Fühler in bestimmten Umgebungsbedingungen (z.B. bewegte Luft, stehende Luft, Flüssigkeit) benötigt, um 90% eines Temperatursprungs zu registrieren.

Die T90 Zeit eines TRIX-8 beträgt üblicherweise weniger als 5 Minuten in bewegter Luft von 1m/Sek. Diese Zeit ist unabhängig von der Größe des Temperatursprungs, da sie hauptsächlich nur von der thermischen Masse der beiden Medien (LogTag und Umgebungsmedium) und deren Transferrate abhängt. Bei extremen Sprüngen (z.B. gefrierendes Wasser/kochendes Wasser) kann sich dieser Wert leicht ändern, da an diesen Extremen kein homogener Transfer stattfindet, der dann Einfluss auf die letztendliche T90 Zeit hat.

Bei einem Temperatursprung von 25°C (von 10°C auf 35°C) in bewegter Luft von 1m/s wird ein TRIX-8 üblicherweise 90% dieses Sprungs in weniger als 5 Minuten erreichen. Das heißt, 90% der Differenz (0,9x25°C = 22,5°C) wird innerhalb von spätestens 5 Minuten erreicht, dann registriert der Logger 22,5°C+10°C = 32,5°C.

Diese Zeit bleibt auch für einen 15°C Temperatursprung (10°C auf 25°C) die gleiche, bei dem der Logger ebenfalls innerhalb von 5 Minuten 10°C+0,9*15°C = 23,5°C erreicht.

T90 ändert sich, wenn die Umgebung sich ändert, z.B. in langsam bewegter oder nahezu ruhiger Luft (durch Konvektion bei Temperaturunterschieden gibt es praktisch keine total ruhige Luft).

Was ist der Stromspar-Modus?

LogTag® Datenlogger können über die LogTag Analyzer Software im LogTag Menü in einen Zustand versetzt werden, in dem nur wenig Batterieenergie verbraucht wird. In diesem Stromspar-Modus nimmt der Logger keine Messwerte auf, alle Anzeigen sind ausgeschaltet und interne Bauteile werden in einen Zustand niedrigen Energieverbrauchs gebracht. Dies reduziert den Energieverbrauch auf rund ein Zehntel des Energieverbrauchs im Normalzustand. Dies verlängert die Batterielebensdauer auf etwa 5 bis 10 Jahre. Alle Feuchtelogger unterstützen den Stromspar-Modus, Temperaturlogger unterstützen ihn wenn sie nach Juni 2006 hergestellt wurden. Achtung: ein Datenlogger kann bei unsachgemäßer Handhabung durch Elektro-Statische Entladung aus dem Stromspar-Modus aufgeweckt werden.

Können LogTag® Datenlogger Gamma-Strahlung ausgesetzt werden?

Obwohl wir keine Testdaten oder Spezifikationen für die in LogTag® verwendeten Komponenten haben, gilt es als allgemein anerkannt, dass ein Einsatz von CMOS-Halbleiterkomponenten nur bis zu einer Gamma Strahlendosis von 50 Gray  unbedenklich ist. In der Regel versagen die meisten kommerziellen (also nicht strahlengehärteten) Elektronikkomponenten bei einer Dosis von 100 bis 500 Gray. Je nach Strahlenintensität können einfache Speicherfehler, vorübergehender Verlust von Funktionen, aber auch dauerhafte Schäden entstehen.

Metallabschirmung für den Logger (zum Beispiel ein Blei-Container) verringert die Wirkung der Strahlung.

Beschädigt ein elektrischer Strom zwischen den Kontakten meinen LogTag®?

Obwohl die Kontakte von kritischen internen Komponenten isoliert sind, so dass zufällige statische Entladung dem Produkt nicht schadet, führt bewusstes Anbringen hoher Spannungen (über 100 V AC oder 12 V DC) an den LogTag® Kontakten zu bleibenden Schäden.

Wie lange hält die Batterie in einem LogTag?

Leider gibt es dafür keine exakte Antwort. Batterielebensdauer wird von vielen Faktoren beeinflusst:

  • Ist der Logger permanent einer sehr kalten Umgebung ausgesetzt (niedriger als -20°C) wird die Lebensdauer der Batterie verkürzt, da die Batterie sehr viel härter arbeiten muss um die benötigte Energie zu liefern
  • In einer Umgebung mit hohen Temperaturen (mehr als 50°C) erhöht sich die Selbstentladung der Batterie. Zusätzlich erhöht sich auch der Stromverbrauch der elektronischen Bauteile, was ebenfalls zu kürzerer Batterielebensdauer führt
  • Wenn ein Logger sehr oft ausgelesen wird, verringert sich die Batterielebensdauer
  • Wenn die Alert LED oft blinkt, wird mehr Strom verbraucht und die Batterielebensdauer verringert sich
  • Wenn der Logger Messwerte in kurzen Abständen aufnimmt wird mehr Strom verbraucht und die Batterielebensdauer verringert sich
  • Wird der Logger zwischen zwei Trips in den Stromspar-Modus versetzt erhöht sich die Batterielebensdauer da der Energiebedarf der Elektronik sehr gering ist.
  • Logger Modell: USRIC-8 und SRIC-4 Logger haben eine kürzere Batterielebensdauer als z.B. TRIX-8 Logger. TRID30-7R und TRED30-7R Modelle hingegen haben auswechselbare Batterien.

Es sollte auch noch erwähnt werden, dass nicht alle Batterien exakt baugleich sind. Trotzdem sie bei der Fertigung strengen Qualitätsanforderungen unterliegen, haben manche Zellen von Natur aus eine längere Lebensdauer als andere, bedingt durch die verwendeten Herstellungsprozesse.

Die veröffentlichten technischen Daten sind daher nur eine Richtlinie bei üblicher Nutzung, d.h. monatlichem Auslesen mit einem Messintervall von 15 Minuten. Eine kürzere Lebensdauer kann bei Anwendungen erwartet werden, in denen häufiges Auslesen mit kurzen Messintervallen (jede Minute, oder häufiger) kombiniert ist. Am anderen Ende des Spektrums gibt es auch TRIX-8 Logger mit einer Batterielebensdauer von weit über 3 Jahren, insbesondere wenn der Logger zwischendurch in den Stromspar-Modus versetzt wurde.

Wie wird der Batteriezustand angezeigt und woher kommen die %-Angaben?

Die meisten LogTag Produkte messen intern ihre Batteriespannung und melden bei Auslesen oder Konfigurieren entweder OK oder NIEDRIG an die LogTag Analyzer Software. Hier kann keine Restlebensdauer berechnet werden. Wenn LogTag Analyzer "NIEDRIG" anzeigt, sind noch etwa 15% bis 20% der Batteriekapazität abrufbar. Das entspricht in etwa 2 bis 4 Monaten typischer Nutzung. Wenn daher LogTag Analyzer während der Konfiguration "OK" anzeigt, ist normalerweise noch genug Batteriekapazität vorhanden um einen typischen Einsatz zu beenden bevor die Batterie leer ist. Sobald LogTag Analyzer bei der Konfiguration "NIEDRIG" anzeigt, sollte der Logger nicht mehr verwendet werden, sonst kann dies unvorhersehbare Folgen haben und im schlimmsten Fall zu Datenverlust führen.

LogTag Modelle mit Display zeigen zusätzlich ein "Batterie Niedrig" Symbol auf dem Display an.

SRIC-4, SRIL-8 und TRIL-8 Modelle zeichnen sich durch eine verbesserte Batterieüberwachung aus. Diese Modelle überwachen fortlaufend alle Logger-Aktivitäten und erlauben so der LogTag Analyzer Software eine Berechnung der noch verbleibenden Kapazität. Bis 50% der ursprünglichen Batteriekapazität wird "OK" angezeigt, bei weniger die prozentuale Restkapazität. LogTag Analyzer berechnet mit Hilfe der eingegebenen Konfigurationsparameter auch die geschätzte Batteriekapazität, die am Ende eines Trips noch übrig ist. Das Konfigurieren wird nicht gestattet wenn nicht genügend Kapazität vorhanden ist um den Trip komplett zu beenden.

Beachten Sie bitte auch, dass die Software unter Umständen fälschlicherweise "NIEDRIG" anzeigen kann, wenn der Logger gerade aus einer sehr kalten Umgebung entfernt wurde. Dies ist durch die chemische Zusammensetzung der Batterien bedingt. In diesem Fall warten Sie bitte einfach einen Moment bis der Logger in etwa Zimmertemperatur erreicht hat (15°C bis 30°C).



Auslesen, Auswertung und Datenspeicherung mit LogTag Analyzer

Aus welchen Gründen sind manche Messwerte als "unbestätigt" gekennzeichnet? Was genau sind "unbestätigte Daten"?

Alle LogTag Modelle berechnen fortlaufend einen Fehlererkennungscode, der zusammen mit den Daten abgespeichert wird. Damit können Datenmanipulation und -korruption entdeckt werden. Diese Codes werden auch in der Datei gespeichert, damit Versuche diese zu manipulieren ebenfalls nicht möglich sind.
Unbestätigte Daten werden dann angezeigt, wenn der von LogTag Analyzer aus dem Datenblock errechnete Fehlererkennungscode nicht mit dem abgespeicherten übereinstimmt. Die Messwerte in diesem Datenblock werden dann in Diagramm und Datenliste unterschiedlich dargestellt. Für das Auftreten von unbestätigten Daten gibt es unterschiedliche Gründe:

  • Es sind Kommunikationsfehler während des Herunterladens der Daten aufgetreten
  • Durch eine fast leere Batterie sind Probleme während der Aufzeichnung aufgetreten, wodurch Messwerte oder Fehlererkennungscode nicht korrekt in den Speicher geschrieben wurden.
  • Der Datenlogger wurde Extremsituationen ausgesetzt, die weit außerhalb der Nennbedingungen liegen (z.B. extrem kalte oder heiße Umgebungsbedingungen, oder dort wo extrem hohe Elektro-Magnetfelder auftreten).

In den wenigsten Fällen ist dies eine Folge eines fehlerhaften Speichers.

Meine alten Daten auf dem Netzwerk werden überschrieben, obwohl ich die Option "Erstelle immer eine eindeutige Kopie der Dateien" gewählt habe.

Einige Netzwerklaufwerke (NAS) nutzen eine Version von SMB (Server Message Block) die nicht korrekt zurückmeldet ob eine Datei auf dem Laufwerk bereits existiert oder nicht. Aus diesem Grund wird eine bereits existierende Datei trotzt gegenteiliger Einstellungen in den Dateioptionen ohne Warnung überschrieben. Um zu überprüfen ob Ihr Netzwerklaufwerk korrekt funktioniert, stellen Sie bitte das gewünschte Netzwerkverzeichnis in den Verzeichnisoptionen ein, konfigurieren Sie einen Logger für Aufzeichnung alle 30 Sekunden und starten Sie den Logger. Lesen Sie den Logger dann mit ein paar Minuten Abstand zweimal aus. Wenn alles korrekt funktioniert, wird an die Datei beim zweiten Auslesen der Zusatz "...copy 1" angehängt. Sollte sich diese zweite Datei nicht in dem gewünschten Verzeichnis befinden, sollten Sie einen anderen Ort für Ihre Datenspeicherung wählen.
Es ist grundsätzlich empfehlenswert, immer ein Feldelement wie z.B. Tripnummer oder Aufzeichnungsende in den Dateinamen zu integrieren, um eine einfachere Identifikation zu ermöglichen.

Wie werden die heruntergeladenen Daten gespeichert, und wie können diese von einem Dritten wieder aufgerufen werden?

Einmal heruntergeladene Daten werden im LogTag Dateiformat (*.ltd) gespeichert. Dies ist ein manipulationssicheres Dateiformat, welches nur von LogTag Analyzer benutzt wird. Viele Anwendungen und Standards verlangen ein solch geschütztes Format, unter anderem auch FDA 21 CFR Part 11.
Derjenige, der die Daten auf einem anderen Computer aufrufen will, muss deshalb LogTag Analyzer Software installieren, oder die Daten müssen vorher in ein anderes Format exportiert werden. LogTag Analyzer speichert heruntergeladene Daten automatisch in einem Ordner, der in den Optionen vorgegeben werden kann. Zusätzlich kann LogTag Analyzer Daten entweder automatisch oder manuell in andere Formate wie z.B. MS Excel exportieren, allerdings sind diese Formate dann nicht mehr manipulationssicher. Automatisch erstellte Export-Dateien werden im gleichen Verzeichnis wie die *.ltd Dateien abgespeichert.

Ich möchte meine Daten nach MS Excel exportieren, wie mache ich das?

Sie können LogTag Daten als *.CSV Datei abspeichern, welche von Excel direkt gelesen werden kann. Wenn Ihnen dieser Schritt Schwierigkeiten bereitet, finden Sie nähere Informationen in der MS Excel Dokumentation. Eine *.CSV Datei kann folgendermaßen erstellt werden:

  • Rufen Sie in LogTag Analyzer das Menü "Bearbeiten" - "Optionen" - "Exporte und Berichte" auf. Aktivieren Sie die Funktion "CSV automatisch exportieren" . Sobald diese Einstellung gespeichert ist, wird automatisch eine CSV Datei erstellt, wenn Sie einen Logger auslesen. Diese Dateien werden im gleichen Verzeichnis wie die *.ltd Dateien abgespeichert. Diese Verzeichnis wird in "Bearbeiten" - "Optionen" - Datei- und Verzeichnisoptionen" festgelegt und befindet sich üblicherweise in "Eigene Dokumente My LogTag Data".
  • Wenn Sie eine bereits abgespeicherte Datei nach MS Excel exportieren wollen, können Sie aus dem Menü "Datei" die Funktion "Speichern unter..." verwenden und als Dateityp "CSV (Komma separiert)" wählen. Die Dateierweiterung wird automatisch hinzugefügt. Sie können ein anderes Trennzeichen verwenden, wenn Sie die von Windows verwendete Standardeinstellung nicht übernehmen.
  • Wenn Sie einen Zusammenfassungs- oder Datenreiter ansehen, können Sie auch einfach "Bearbeiten" - "Kopieren" (STRG-C) auswählen und die Daten direkt von der Zwischenablage in ein Arbeitsblatt einfügen.

Sollten Sie eine größere Anzahl bereits bestehender LogTag *.ltd Dateien in CSV-Dateien umwandeln wollen, können Sie die spezielle Software LogTag®Convert verwenden. Dieses Programm führt den Konvertierungsprozess schnell und effizient aus, ohne dass die Dateien einzeln mit LogTag Analyzer geöffnet werden müssen.

Welche Einstellungen werden benötigt, um E-Mails über mein Google Mail-Konto zu senden?

Sie können Googles SMTP-Server verwenden, um automatisch E-Mails über Ihr Google Mail-Konto zu versenden. Dies erfordert spezielle Einstellungen, die von denen anderer Service-Anbieter abweichen können.

  • Geben Sie smtp.gmail.com als SMTP-Server an.
  • Die SMTP-Verbindung muss über SSL hergestellt werden, daher müssen Sie die Option SSL auswählen.
  • Im Abschnitt "Authentifizierung" wählen aktivieren Sie die Option für Benutzername und Kennwort, und geben Sie den Benutzernamen Ihres Google Mail-Kontos (Ihre vollständige E-Mail-Adresse) und Ihr Passwort in die Textfelder ein.
  • In "Erweiterte Einstellungen" geben Sie 465 in das Feld Port-Nummer ein.

Führen Sie die verbleibenden Einträge in der SMTP-Abschnitt, wie Sie es für alle anderen Internetdienstanbieters.

In letzter Zeit versucht Google, die neue Autorisierungsmethode OAuth 2.0 zwingend zu implementieren. Diese wird von LogTag Analyzer jedoch noch nicht unterstützt. Wenn Sie den Google-SMTP-Server verwenden möchten, müssen Sie auf https://myaccount.google.com/security?hl=de unter Anmeldung und Sicherheit - Verbundene Apps und Websites den Eintrag Weniger sichere Apps zulassen: auf "ein" schalten. Beachten Sie bitte die dadurch entstehenden Sicherheitsrisiken.



Umgang mit USB Datenloggern

LogTag Analyzer bietet ein Upgrade für meinen USB Logger an - was soll ich tun?

Von Zeit zu Zeit erweitert LogTag® Recorders die USB Datenlogger um neue Funktionen, oder verbessert bereits vorhandene. Wenn eine neue LogTag® Analyzer Version veröffentlicht wird, werden diese dann - wenn möglich - über eine spezielle Upgrade Funktion zur Verfügung gestellt.
Auch wenn Sie die neuen Funktionen unter Umständen nicht benötigen, oder es Ihnen vielleicht zu lange dauert, bis Sie den Logger konfigurieren können, empfehlen wir Ihnen trotzdem, das Upgrade durchzuführen, damit Ihr Logger immer auf dem neuesten Stand ist.

Wie lange dauert es, bis das Logger Upgrade fertig ist?

Etwa 2 Minuten von Anfang bis Ende.

Kann ich ein Upgrade wieder rückgängig machen??

Nein, in den meisten Fällen ist dies nicht möglich.

Arbeiten ältere Versionen von LogTag® Analyzer mit dem USB Logger, nachdem das Upgrade durchgeführt wurde?

Das kommt auf das Upgrade an. Normalerweise können USB Datenlogger, bei denen ein Upgrade durchgeführt wurde, auch mit älteren Versionen konfiguriert und ausgelesen werden, es kann aber sein, dass Sie nicht alle Funktionen verwenden können. Wenn Sie einen nicht kompatiblen Logger mit LogTag® Analyzer verwenden, erhalten Sie eine Warnmeldung, und Sie können ganz einfach ein Software Update durchführen. Sie können dies kostenlos auf unserer Support & Downloads Seite erledigen, oder direkt über die Funktion "Das Internet nach Updates durchsuchen" im Hilfe-Menü von LogTag® Analyzer. In den Versionshinweisen für LogTag® Analyzer wird dies speziell aufgeführt.
Handelt es sich um Einweg-Logger, die am Zielort lediglich eine PDF-Datei erzeugen sollen, können Sie das Upgrade grundsätzlich durchführen, den der Empfänger ist davon in den seltensten Fällen betroffen. Wenn die Daten des Loggers allerdings am Zielort ausgelesen werden sollen, sollten Sie sich mit dem Empfänger in Verbindung setzen und feststellen, ob dessen IT Struktur ein Update der Analyzer Software zulässt.

Ich habe das Upgrade durchgeführt, aber bekomme an meinem USB Logger nur eine permanent leuchtende rote LED, und er wird von LogTag® Analyzer nicht erkannt.

Sobald Sie die Funktion "Upgrade durchführen" in LogTag® Analyzer klicken, wird der Logger in einen Zustand versetzt, in dem er die Instruktionen aus dem Upgrader Programm empfangen kann. Dann leuchtet die rote LED dauerhaft auf. Wenn Sie nun das Upgrade-Programm vorzeitig beenden, oder den Logger aus dem USB Port entfernen, bevor der Upgrade Prozess beendet ist, kann der Logger nicht in wieder automatisch in den Ausgangszustand zurückgesetzt werden, sondern wartet so lange auf ein Upgrade, bis dieses abgeschlossen ist. Dies können Sie wie folgt korrigieren:

  • Beenden Sie LogTag® Analyzer, oder vergewissern Sie sich das die Software nicht läuft.
  • Notieren Sie sich die Modellnummer des Loggers, bei dem die rote LED leuchtet (Diese Nummer finden Sie auf der Rückseite des Produkts)
  • Verbinden Sie den Logger mit einem USB Port, warten Sie bis die rote LED leuchtet und das Produkt von Windows erkannt wurde (Enumeration). Sie hören normalerweise einen Ton und eine Nachricht wird auf Ihrem Bildschirm eingeblendet.
  • Starten Sie den Upgrader direkt, indem Sie auf Start - Alle Programme - LogTag Recorders klicken, und dann auf das Upgrade Programm für Ihr Modell klicken.
  • Der Upgrade-Vorgang wird nun neu gestartet. Führen Sie den Vorgang zu Ende, ohne den Logger zu entfernen. Der Upgrader zeigt Ihnen an, wenn der Logger entfernt werden kann.
  • Schließen Sie den Upgrader.

Sie können LogTag® Analyzer nun erneut starten und die Konfiguration des Loggers fortsetzen.

Kann ich das Upgrade mit mehr als einem USB Logger auf einmal durchführen?

Ja, Sie können Upgrades mit mehreren Loggern gleichzeitig starten, vorausgesetzt diese haben die gleichen Modellnummern.

Ich habe aus versehen ein Upgrade gestartet, obwohl der USB Logger bereits auf dem neuesten Stand ist!

Kein Problem, entfernen Sie den Logger nicht, lassen Sie das Upgrade Programm statt dessen einfach noch einmal zu Ende laufen.

Muss ich das Upgrade über LogTag® Analyzer starten?

Nein, Sie können das Upgrade Programm auch direkt starten, indem Sie auf Start - Alle Programme - LogTag Recorders klicken, und dann auf das Upgrade Programm für Ihr Modell klicken.


Wartung

Können LogTag Datenlogger kalibriert werden?

Ja! Datenlogger der Serie LogTag sind mit einer individuellen und eindeutigen Seriennummer versehen und erfüllen somit die Voraussetzung, um eine individuelle Kalibrierung durchzuführen zu können.
Alle LogTag® Datenlogger werden mit einem Hersteller-Zertifikat ausgeliefert, das bestätigt, dass bei Auslieferung des Datenloggers die angegebenen Gerätespezifikationen eingehalten sind. In vielen Fällen reicht diese Bestätigung aus. Darüber hinaus ist auch die Kalibrierung bei einem Kalibrierlabor Ihrer Wahl möglich, gerne auch über die CiK Solutions GmbH. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Kalibrierwünsche mit Ihrem Vertriebspartner abzustimmen.

Alle LogTag® Produkte sind so entwickelt, dass sie über ihre normale Lebensdauer hinweg die in Spezifikationen veröffentlichten Toleranzen einhalten, sofern sie unter den dort angegebenen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Eine Temperaturkalibrierung ist daher normalerweise nicht notwendig, außer sie wird für die Anwendung, in der die Logger eingesetzt werden, von außerhalb vorgeschrieben.

Aufgrund der Beschaffenheit von Feuchtesensoren empfehlen wir die Kalibrierung von Feuchteloggern alle 6 bis 12 Monate, je nach Umgebungsbedingungen, in denen die Logger eingesetzt werden.

Kann ich die verlötete Batterie in einem LogTag® Datenlogger selber auswechseln?

Die verlötete Batterie in LogTag Datenloggern ist eine Spezialanfertigung. Aufgrund der neuesten Luftfrachtbeschränkungen wird es immer schwieriger, diese Batterien zu verschicken. Auch wenn es technisch möglich ist, die Batterie in manchen Produkten auszutauschen, sind die Kosten für Arbeitszeit, Ersatzteile, Fracht und Kalibrierung um einiges höher als der Preis eines neuen Loggers. Sollten Sie den Batterietausch dennoch selbst vornehmen wollen, können Sie gerne Preise und Lieferzeiten bei uns erfragen.

Warum sollte ein Datenlogger nach einem Batteriewechsel kalibriert werden?

Beim Öffnen des Gehäuses eines LogTag® Datenloggers besteht immer die Gefahr, dass das Innere elektrostatischen Einflüssen ausgesetzt wird. Außerdem ist es möglich, dass ein Logger nicht korrekt in den Stromspar-Modus geschaltet wurde, oder dass der Speicherinhalt durch eine fast leere Batterie verfälscht wurde. Daher sollten Datenlogger, bei denen ein Batteriewechsel vorgenommen wurde, einer Kalibrierung unterzogen werden, die im Idealfall den kompletten Temperaturmessbereich abdeckt.

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